Der WesterwaldSteig – Qualitätswanderweg

Der WesterwaldSteig

DER Wanderweg im Westerwald, garantiert auf 235 km und 16 Etappen Abwechslung, Erlebnisspaß und Naturgenuss. Der Fernwanderweg ist als Qualitätsweg "Wanderbares Deutschland" durch den Deutschen Wanderverband zertifiziert und wird alle drei Jahre auf Herz und Nieren geprüft. Qualität steht im Wander-Westerwald an oberster Stelle! 

Der WesterwaldSteig zählt zu den Top Trails of Germany, den besten Wanderwegen in Deutschland. Für alle, die Lust auf mehr haben. Mehr Lebensfreude, mehr Abenteuer, mehr erstklassiger Wanderspaß. 

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Hinweis

In unserem Wandertourenplaner informieren wir dich unter dem Reiter "Aktuelle Infos" über temporäre Wegeverlegungen auf den jeweiligen Etappen.

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Den WesterwaldSteig entdecken

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WesterwaldSteig 01. Etappe Herborn - Breitscheid (Ost-West)

Mittel
4.8 h
16 km
506 hm
216 hm
Wo Wappentiere leuchten, Papageien schreien und Höhlenbären einst zu Hause waren Im hessischen Herborn ist alles unter Dach und Fach. Du kannst dich an den schönen, alten Fachwerkhäusern gar nicht satt sehen. Das Rathaus und der barocke Löwenbrunnen, aber auch die Hohe Schule und das Schloss sind wie Edelsteine, die Herborn mit seinen Türmen, Pforten und Marktplätzen zu einem historischen Schatzkästlein werden lassen. Dem bunten Treiben zwischen Straßencafés und Ladenzeilen folgt die Ruhe der kommenden Wanderetappe. Dem lauschigen Grün von Berg und Tal gesellt sich später prächtiges Gefieder und schönstes Vogelgezwitscher hinzu. Erstaunt siehst du Flamingos und Papageien, wirkt das feurige Rot des Sichlers wie ein Ausflug in exotische Tierwelten aus fernen Ländern. Wie gut, dass du im Vogelpark Uckersdorf dennoch Westerwälder Boden unter deinen Füßen spürst und wenig später in die Geschichten der Erde hinabtauchen kannst. Auch der Erdbach verschwindet eine Zeit lang mit seinem Wasser von der Oberfläche, um dir später wieder hallo zu sagen. Du folgst den Felsen und tauchst ein in eine Welt weit vor unserer Zeit. Wie ein Abenteuer erscheinen dir die Große und Kleine Steinkammer. Du kletterst den Weg hinauf und entdeckst eine Höhle, die Menschen der Steinzeit als Wohnplatz diente. Beruhigend, dass Höhlenlöwe und Höhlenbär Geschichte sind. Bald erreichst du die Tropfsteinhöhle Herbstlabyrinth, die märchenhafte Gebilde im Herzen der Erde spinnt und dich an ihrem Zauber teilhaben lässt.

WesterwaldSteig 02. Etappe Breitscheid - Rehe (Ost-West)

Mittel
4.3 h
17 km
274 hm
235 hm
Wo guter Ton herrschte, Steine von Barden und Ketzern erzählen und der Wind die Weite sucht Wunderliche Namen begleiten meinen Weg. In Breitscheid höre ich von Häfnern, die an anderer Stelle im Westerwald auch Kannenbäcker und Euler genannt werden. Der Ton ist das weiße Gold der Region und auch hier florierte das Töpferhandwerk mehrere Hundert Jahre lang. Die Häfner sind verschwunden, aber das Töpfermuseum lässt mich in die kunstfertige Geschichte seiner Bewohner eintauchen. Feuchtwiesen und Hochflächen mit kleinen Fichtenwäldern und Windschutzstreifen lassen mich die große Weite spüren. Für das Feuer der Siegerländer Eisenwerke fielen hier einst die Wälder. Weites Land entstand und dem Wind gefällt die Gegend bis heute. Vom Bartenstein genieße ich den Fernblick und staune über die mystischen Felsen. Wunderliche Geschichten aus grauer Vorzeit erzählen von einem keltischen Barden und Opfersteinen, auch von den Kolkraben, den germanischen Göttervögeln, die einst ihre Runden hier drehten und dem Ort Rabenscheid seinen Namen gaben. Wundersame Begegnungen mit wunderbarer Natur, die mich berühren und tief einatmen lassen. Ich schnuppere hinein in die Landschaft, die mich am Heisterberger Weiher zum erfrischenden Baden einlädt, wandere weiter über wertvolle Naturschutzgebiete wie die Bermershube bis hin zur Fuchskaute - mit 657 m die höchste Erhebung des Westerwaldes. Ich entdecke die goldgelben Blüten der heilsamen Arnikapflanze, rieche die würzigen Fichtenwälder und folge den Streicheleinheiten des Windes, der sich hier an höchster Stelle in die Gräser der Wildblumenwiesen, so wie ich selbst, längst verliebt hat. Hier sind die Jahreszeiten noch ausgeprägt. Der Frühling ist später als anderswo, der Sommer ist hier der Sonne besonders nahe und in manch buntem Blätterherbst mischen sich frühe Schneeflocken, die hier oben wahre Wintermärchen zaubern können. Auf den ersten Schnee will ich nicht warten und so lasse ich mich auf den sanften Abstieg nach Rehe ein. Noch einmal geht nicht nur die Landschaft, sondern auch mein Herz auf. Großartige Natur für bleibende Eindrücke.

WesterwaldSteig 03. Etappe Rehe - Rennerod (Ost-West)

Mittel
2.3 h
9 km
55 hm
91 hm
Wo ein Schmuckstück lockt und Boote unter guten Sternen segeln Mit dem Ort Rehe starte ich in einer Gemeinde, die sich ein echtes Westerwälder Wahrzeichen bewahrt hat. Das einstige Bet- und Schulhaus lässt mich innehalten und lenkt meinen Blick auf die Türe. Ein echtes Schmuckstück wartet auf meine Bewunderung und lässt mich nur erahnen, wie schön geschnitzt erst die barocke Kanzel im einstigen Betsaal aussehen muss. Volkskunst auf höchstem Niveau eröffnet sich mir und sie wirkt noch lange nach, als ich schon längst die Krombachtalsperre erreiche. Das tiefe Blau zieht magisch Wasser- und Zugvögel an, die sich im großen Naturschutzgebiet sicher aufgehoben fühlen. Ich lege eine Pause ein, entspanne am Wasser und schaue den Wolken und den Haubentauchern zu. Irgendwann strande ich wieder im Jetzt und Hier. Könnte ich doch nur die Zeit anhalten. Die Stadt Rennerod ruft am Etappenziel und ich bin gespannt auf neue Eindrücke.

WesterwaldSteig 04. Etappe Rennerod - Westerburg (Ost-West)

Schwer
4.3 h
16 km
202 hm
288 hm
Wo grüne Schluchten locken, alte Kraftplätze auftauchen und die Macht des Schicksals spürbar ist Schaurig-schön empfinde ich den Platz der neun mächtigen Linden, der als Hexenbaum bekannt, von Folter, Tod und Teufel berichtet. Wie schön, dass dem nächsten markanten Platz mit Namen Butterweck eine ganz andere Natur innewohnt. Nicht vom Mittelpunkt der Erde, doch zumindest vom geografischen Zentrum der einstigen Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung kündet der rundliche Felsen, der wirklich an einen Butterweck, ein rundes Brötchen erinnert. Und noch ein Ort erzählt Geschichte. Die drei Kaisereichen wurden 1888 im Dreikaiserjahr gepflanzt. Schicksalhafte Plätze sind sie alle und mit der alten Weisheit, dass der Mensch denkt, doch Gott lenkt, wandere ich weiter durch die erhabene Stille der Wälder. Unweit der hübschen Secker Weiher spüre ich schon die Vorfreude auf das wildromantische Tal, das der Holzbach durchbricht. Im lichten Schattenreich könnten Elfen regieren. Wie aus einem grünen Märchenbuch wachsen Farne und Waldblumen, scheinen Basaltsteine wie von Riesenhand gestreut. Und über allem thront ein grünes Dach, worunter ich mich wohl und geborgen fühle. Ähnlich ergeht es mir in der Gemündener Stiftskirche, wo ich meine Gedanken schweifen lasse und der Ruhe lausche. Die barocke Orgel muss sich wunderbar anhören. Ein Kraftplatz folgt dem anderen. Der Katzenstein soll einst ein vorchristlicher Kultplatz gewesen sein. Auf dem Weg nach Westerburg kreuzt die fast 400 Meter hohe Felsformation meinen Weg. Ich spüre erneut die Erdung, die mir hier am WesterwaldSteig immer wieder begegnet.

WesterwaldSteig 05. Etappe Westerburg - Freilingen (Ost-West)

Mittel
5.2 h
20 km
321 hm
314 hm
Wo Burgmannen wohnten, bunte Wiesentäler wuchern und glitzernde Wasserflächen verführen Versteckte Schönheiten. Ich bummele durch die engen Gassen der Oberstadt und entdecke meisterhaftes Fachwerk wie im schönen Burgmannenhaus, oder die bunten Glasfenster im Chor der alten Schlosskirche. Im Trachtenmuseum anno dazumal begegnet mir das einfache und harte Leben vergangener Zeiten und ich bin froh, dass ich aus Lust und nicht aus Not auf Schusters Rappen unterwegs bin. Mein Abstecher zum nahen Wiesensee bereitet mir sofort Urlaubsgefühle. Der See ist Idylle pur (ACHTUNG: 2023 führt der Wiesensee leider kein Wasser!)! Dem Zug der Schönwetterwolken am Himmel werde ich folgen und ich freue mich darauf, immer wieder von dem stillen Blau zahlreicher Weiher und Seen Wanderbegleitung zu erfahren. Die Landschaft zeigt nun den Charme sanfter Bergkuppen, ausgedehnter Wiesentäler und lichter Laubwälder. Eine Natur mit besonderer Ausstrahlung! Vielleicht mag es gerade daran liegen, dass sich hier im Westerwald zahlreiche Wallfahrtsorte gebildet haben. Zur Ehre der Gottesmutter Maria ist andernorts, aber auch unweit Westerburg eine Wallfahrtskirche erbaut worden. Die Liebfrauenkirche stimmt mich heiter und ich entdecke das wunderschöne Innere. Ein Stück Himmel auf Erden wird mir hier immer wieder begegnen. Himmlisch schön, aber von ganz anderer Natur präsentiert sich die Westerwälder Seenplatte. Ein echter Glücksfall für Sommerfrischler, Badegäste und Naturfreunde. Hier möchte ich mich einfach treiben lassen, die Zeit vergessen und mit nackten Füßen im Wasser spielen. Am Campingplatz in Freilingen, direkt am Postweiher und mitten in einem Natur- und Vogelschutzgebiet gelegen, freue ich mich auf eine ganz besondere Unterkunft: Hier finde ich fünf Wanderhütten, die mich nach meiner Wanderung zum Erholen und Entspannen einladen.

WesterwaldSteig 06. Etappe Freilingen - Nistertal (Ost-West)

Mittel
4.9 h
19 km
175 hm
290 hm
Mit dem Post-, Brinken- und dem Dreifelder Weiher passieren wir gleich drei der sieben Weiher des Naturparadieses Westerwälder Seenplatte. Beim Wandern lassen wir entspannt den Blick über das beruhigende Blau des Wassers schweifen, bevor wir der Wied flussaufwärts zu ihrer Quelle bei Linden folgen. Mit der spektakulären Fernsicht vom Aussichtsturm am Gräbersberg aus wartet eine der besinderen Attraktionen dieser Wandertour auf uns. Jetzt wird es geradezu mystisch - beim sagenumwobenen Welterstein (ein Basaltfelsen mit 480 m Höhe) sollen es die Heinzelmännchen ganz schön bunt getrieben haben. Am Ende der Etappe liegt der Stöffel-Park mit seiner Kulisse, wo wir unter anderem im Museum Fossilien entdecken können.

WesterwaldSteig 07. Etappe Nistertal - Bad Marienberg (Ost-West)

Mittel
1.9 h
7 km
139 hm
10 hm
Wo Dampfrösser fauchten, Kräuter Gesundheit schenken und nackte Fußsohlen sich wohlfühlen Hier werde ich zum Spurensucher. Alte Bahnschwellen unter Buchenblättern und ein beeindruckendes Brückenviadukt im Wald erzählen von Zeiten, wo fauchende Dampfrösser im Westerwald unterwegs waren. Wo früher Rauchschwaden zogen, kann heute höchstens Nebel von dem Flüsschen Nister heraufziehen, der die Konturen verwischt, weiche Bilder zeichnet und daher auch seinen besonderen Reiz hat. Jetzt ist der Weg nicht mehr weit nach Bad Marienberg. Ein Platz der Erholung kündigt sich an und ich freue mich auf den Barfußpfad als sinnliche Erfrischung meiner Fußsohlen. Es kitzelt und sticht, wirkt anregend und wohltuend. Tannenzapfen und Hölzer, kleine spitze und große runde Steine und auch Tannenreisig wirken wie eine Massage. Daran hätte Pfarrer Kneipp bestimmt seine Freude gehabt. Seine Lehren um ganzheitliche Gesundheit prägen den Kurort und sind heute mehr denn je aktuell. So spielen auch die Kräuter des großen Apotheker-Heilpflanzengartens eine zentrale Rolle in der Kneipptherapie. Ich verweile im Garten und schärfe meine Sinne für den Duft der würzigen Aromen. Für alles ist ein Kraut gewachsen und so finde ich hier für alle Organe des Körpers auch das passende Kräutlein im Anbau. Wie einfach kann ich hier ein Stück Wohlbefinden und Gesundheit tanken. Bereits die kleine Auszeit schenkt mir neue Kräfte. Wähle ich im Anschluss die belebte Bismarckstraße mit Cafés und Ladengeschäften oder mache ich einen Abstecher zur romantisch-schönen Bacher Lay mit ihren Schmetterlingen und steilen Felswänden?

WesterwaldSteig 08. Etappe Bad Marienberg - Hachenburg (Ost-West)

Schwer
3.9 h
14 km
261 hm
328 hm
Noch bevor unsere Wanderung startet, gibt es in Bad Marienberg für uns einiges zu entdecken: Der Basaltpark erzählt vom Abbau des für den Westerwald typischen Gesteins in vergangenen Zeiten, Wildpark und Kletterwald laden ein zum Freizeitvergnügen und der Hedwigsturm lässt uns einen wunderbaren Fernblick bestaunen. Jetzt zieht es uns zu den kurios anmutenden Wolfsteinen, bei deren Entstehung vor Millionen vor Jahren der Sage nach der Teufel seine Finger im Spiel gehabt haben soll. Schon von Weitem erkennen wir das Barockschloss Hachenburgs. Auf dem Weg zur "Perle des Westerwaldes" genießen wir die Stille beim denkmalgeschützten jüdischen Friedhof, bevor wir es uns in einer der lauschigen Cafés auf dem alten Markt mit seiner beeindruckenden Fachwerkkulisse gutgehen lassen.

Wandern auf dem WesterwaldSteig

Der WesterwaldSteig beginnt im hessischen Herborn. Von dort steigt er allmählich bis auf 657 Meter an, um mit der Fuchskaute die höchste Erhebung des Westerwaldes hinter sich zu lassen. Tief eingegraben in die umliegenden Höhen führt er durch die Holzbachschlucht und an Westerburg vorbei zur Westerwälder Seenplatte, einem Sumpfgebiet mit sieben Weihern. Neben der Kurstadt Bad Marienberg mit Wild- und Basaltpark bindet der WesterwaldSteig als wichtiger Wanderweg im Westerwald auch das historische Städtchen Hachenburg an. Die Klöster Marienstatt und Marienthal sowie das Wirken des Genossenschaftlers F. W. Raiffeisen begegnet dem Wanderer auf dem Wanderweg durch den Westerwald ins idyllische Wiedtal nach Waldbreitbach, ehe der WesterwaldSteig in Bad Hönningen am Rhein endet. 

Die digitale Top Trail Wandernadel

Du kannst auf den Top Trails of Germany, den 14 deutschen Spitzenwanderwegen, nicht nur die abwechslungsreichsten Etappen erleben, sondern ab sofort auch Punkte sammeln und eine der begehrten Wandernadeln sichern – ganz ohne Sammelbuch oder Stempelkarte, sondern zeitgemäß digital. Einfach kostenlos die App „SummitLynx“ runterladen, anmelden und losstarten. 

Mit dem angelegten Profil in der App können die Wandernadeln im Tourenbuch gesammelt werden. Pro Etappe sind zwischen drei bis fünf Nadeln zu tracken, so dass am Ende der Wanderung der Nachweis gegeben ist, dass die gesamte Etappe gewandert wurde. Auf diese Weise kann Etappe für Etappe gesammelt werden, um zu einem Explorer, Adventurer oder gar Hero zu werden. 

Wenn du von drei Top Trails jeweils zwei Etappen gewandert bist, erreichst du die Stufe „Explorer“ und bekommst eine digitale Urkunde. Bei sechs Fernwanderwegen mit je zwei Etappen wirst du zum „Adventurer“ und erhältst einen Rabattgutschein für Schuhe von LOWA. Als besonders ehrgeizigen Wanderer kannst du den Status „Hero“ erreichen, indem du an zehn Steigen jeweils zwei Etappen wanderst. Als Belohnung lockt ein individuell nummeriertes Buff-Unikat, eins der limitierten Top Trail Tücher für Kopf und Hals. 

Hier kannst du die App für Ihr iPhone oder Ihr Smartphone herunterladen.

Mehr erfahren

WesterwaldSteig Erlebnisschleifen

WesterwaldSteig-Erlebnisschleifen – rundum wanderbar

Auf verschiedenen Wanderungen im Westerwald hast du Gelegenheit, neben Teiletappen des WesterwaldSteigs auch weitere reizvolle Wanderstrecken in der herrlichen Landschaft des Westerwalds zu erkunden.

Start und Zielpunkt sind dabei immer identisch. Das macht dir die An- und Abreise leicht und die Erlebnisschleifen zu idealen Tagestouren.

Alle ansehen
© (c) Michael Sterr / Westerwald - Ganz nach deiner Natur!

WesterwaldSteig-Erlebnisschleife "Romantische Seenplatte"

Leicht
3.9 h
16 km
107 hm
107 hm

Wir wandern auf dem WesterwaldSteig durch Dreifelden und anschließend entlang dem größten Weiher der Westerwälder Seenplatte, dem Dreifelder Weiher. Mit Muße beobachten wir das bunte Treiben von vielerlei Wasservögeln auf dem See. Kaum haben wir den Dreifelder Weiher hinter uns gelassen, erreichen wir den Waldspielplatz Steinen-Dreifelden, an dem sich unsere kleinen Gäste sehr erfreuen. Nach einer kurzen Spiel- oder Rastpause machen wir uns weiter auf den Weg und kommen schon bald am Postweiher an, der im Sommer mit seinen vielseitigen Aktivitäten wie Baden und Tretbootfahren lockt. Wir passieren Freilingen und wandern beschwingt durch Wiesen und Felder bis zum Naturschutzgebiet Wölferlinger Weiher. Jetzt geht es hinauf auf den 463 m hohen Schwengersberg, wo wir uns an der grandiosen Aussicht erfreuen. Ab Rothenbach führt uns der 7-Weiher-Wanderweg durch eine beeindruckende Kulisse von Hallenwäldern zurück nach Dreifelden.

Details
© https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

WesterwaldSteig-Erlebnisschleife "Fuchsbau, Arnika und Bergeshöhe"

Schwer
4.8 h
18 km
270 hm
270 hm

Am Heisterberger Weiher startet unsere Erlebnisschleife und führt zunächst über den WesterwaldSteig durch das Naturschutzgebiet Bermershube mit Feuchtbiotopen und Blumenwiesen. Hier blühen Weidenröschen, Fuchskreuzkraut und Hirschholunder. Der große Anteil an offener Landschaft ermöglicht dem Wanderer auf diesem Streckenabschnitt ständig tolle Aussichten bis hin zur Fuchskaute. Die Fuchskaute ist mit 657 Metern die höchste Erhebung des Westerwaldes. Hier oben treffen die beiden Top Trails WesterwaldSteig und Rothaarsteig aufeinander. Nun heißt es aber erst einmal auf dem Rothaarsteig in Richtung Rabenscheid wandern. Das liegende R auf weißem Grund weist uns den Weg durch das ruhige Naturschutzgebiet Fuchskaute. Wir sehen eine Wiesenlandschaft mit aufgelockertem Baumbestand, die sonst eher typisch für das Alpenvorland oder Allgäu ist. Gerade im Herbst, wenn der Frühnebel langsam aufsteigt und der Tau noch in den Gräsern hängt, erfahren wir ein einzigartiges Naturerlebnis. Der ständige Wechsel zwischen Wald- und Wiesenlandschaften verschafft dem Wanderer immer wieder beruhigende Ausblicke über die sanften Hügel des Hohen Westerwaldes. Kurz hinter Rabenscheid biegt der Rothaarsteig links in Richtung Langenaubach ab. Nun heißt es auf der Hut sein, denn auch wir verlassen kurz darauf den Rothaarsteig und wandern über den Rothaarsteig-Zuweg (liegendes R auf gelben Grund) in Richtung Breitscheid. Vor Breitscheid und zugleich auf der Höhe des Landeplatzes Breitscheid treffen wir am Wegweiserstandort BRE.002 auf den WesterwaldSteig, der nun auf ganzer Länge bis zum Ausgangsort mit seinem grünen W auf weißem Grund unser Wegbegleiter sein wird. Jedoch wandern wir erst einmal auf dem WesterwaldSteig am zivil genutzten Flugplatz Breitscheid vorbei. Hier besteht auch die Möglichkeit mal für kurze Zeit in die Luft zu gehen und die Landschaft von Oben zu betrachten. Für den Wanderer ist heute nur noch schwer vorstellbar, das von hier zu Zeiten des zweiten Weltkriegs Jäger der Luftwaffe starteten und diesbezüglich Geschichte geschrieben wurde. Nur noch wenige Zeitzeugen erinnern daran. Nach Verlassen des Flugplatzes wandern wir wieder und weiter durch die typische Kulturlandschaft des Hohen Westerwaldes, mit sanft gewellten Basalthochflächen, den Offenlandschaften und dazugehörigen Windschutzhecken. Diese Fichtenstreifen wurden zwischen 1835 und 1838 als Schutz vor dem viel besungenen Westerwälder Wind angelegt. Sie sollten die Ackerböden vor Erosion und die Ernte vor Sturmschäden schützen. Entlang der Schutzhecken geht es weiter über den Vulkanfelsen Bartenstein zum Heisterberger Weiher.

Details
© (c) Michael Sterr / Westerwald - Ganz nach deiner Natur!

WesterwaldSteig-Erlebnisschleife "Kloster Marienthal und das Ende der Welt"

Schwer
3.5 h
12 km
352 hm
352 hm

Die Rundtour beginnt am Wanderparkplatz in Marienthal. Es geht hinauf auf den Sonnenberg mit einem Rastplatz mit wunderschöner Aussicht. Unmittelbar unterhalb blickt man auf den Ort Ahlhausen, dessen Bergkuppe einst von Kelten besiedelt war. Ausgrabungen haben hier die frühere Existenz einer Fliehburg nachgewiesen. Einer der Höhepunkte dieser Erlebnisschleife ist der reizvolle und alpine Naturpfad Weltende, der durch unberührte Niederwaldflächen entlang des Nisterbogens in romantischer Stille einen der schönsten Abschnitte der Kroppacher Schweiz durchquert. Der Weltende-Pfad ist ein in den Fels gehauener Pfad, auf dem früher die Kinder nach Stein-Wingert zur Schule gehen mussten. Im Volksmund spricht man auch vom "Am Ende der Welt". Bei Nassen bietet sich eine weitere herrliche Aussicht über die hügelige Kroppacher Schweiz. In Marienthal warten die Wallfahrtskirche und das historisch bekannte Franziskanerkloster Marienthal. Die Legende erzählt, ein Hirte habe in stiller Andacht oft vor einem selbst geschnitzten Marienbild gebetet, und für dieses sei um 1460 eine erste Kapelle gebaut worden. Es wurden mehrere Wunderheilungen und Wiedererweckungen vom Tode geschildert, wodurch eine große Wallfahrt einsetzte und 1494 eine Kirche erbaut wurde. 1666 wurde ein Franziskanerkloster gegründet. Heute noch werden hier Exerzitien und Bildungsveranstaltungen abgehalten. Darüberhinaus besuchen auch zahlreiche Pilger und Prozessionen den Gnadenort. In Marienthal gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten für einen gemütlichen Abschluss der Wanderung.

Details

Gut zu wissen

Markierungen/Wegweiser

Mit dem grünen "W" entlang des WesterwaldSteigs bist du immer auf dem richtigen Weg. Entlang der 235 km langen Strecke findest du die gut sichtbaren Markierungszeichen, bestehend aus grünem "W" auf weißem Grund, an allen Abzweigungen und Kreuzungen, sowie ca. alle 200 m zur Absicherung. 
Das grüne "W" auf gelbem Grund kennzeichnet mit gleicher Markierungssystematik die Zuwege, die vom WesterwaldSteig zu den Parkplätzen, Bahnhöfen oder den zahlreichen touristischen Highlights und Sehenswürdigkeiten führen. 

Die Wegweiser 

Hunderte von Wegweisern entlang des WesterwaldSteigs und der Zuwege informieren dich über die Entfernungen zu den am Wegesrand liegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten. Die entsprechenden Piktogramme auf den Wegweiserschildern geben dir einen Überblick über die zu erwartenden Einrichtungen an den Zielorten, wie z.B. Übernachtungsmöglichkeiten oder ÖPNV-Haltestellen. 

WesterwaldSteig-Produkte

Du möchtest neben der abwechslungsreichen Landschaft im Westerwald auch regionale Produkte genießen? Dann sind unsere WesterwaldSteig-Produkte genau das Richtige für dich!

Unterschiedliche Gaumenfreunden erwarten dich:

Wanderkarten & Wanderbücher Westerwald

Wer seine Touren lieber offline plant oder nach seiner WesterwaldSteig-Wanderung in Urlaubserinnerungen schwelgen möchte, findet in unserem Westerwald-Shop den richtigen Artikel.

Wanderpauschalen Westerwald

Erlebe den WesterwaldSteig durch exklusive Wanderpauschalen, die du über Kleins Wanderreisen buchen kannst.

Veranstalter & weitere Informationen für alle Touren:

Kleins Wanderreisen GmbH
Ruderstal 3, 35686 Dillenburg
Tel.: 02771 / 26800
Email: info@kleins-wanderreisen.de
Web: www.kleins-wanderreisen.de

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Das Wegemanagement

Ein professionelles Wegemanagement für den WesterwaldSteig kümmert sich rund um die Uhr um das bestehende Wanderleit- und Informationssystem und ist bestrebt, dass du stets bestens orientiert auf dem WesterwaldSteig unterwegs sein kannst. Deine Ziele klar im Auge behalten und immer gut ankommen, das ist unser Motto und Ziel. 
Solltest du während Ihrer Wanderung fehlende oder beschädigte Markierungen bzw. Wegweiser bemerken, kannst du diese gerne direkt an unser Wegemanagement melden (wm@westerwaldsteig.de). Bitte gib uns nach Möglichkeit eine genaue Ortsangabe sowie ein Foto der beschädigten Markierung an.

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