Alle Streckenradwege im Westerwald

Unsere sorgsam ausgearbeiteten Streckenradwege bieten dir die ideale Gelegenheit, die Vielfalt dieser Region hautnah zu erkunden. Ganz gleich, ob du ein erfahrener Radprofi oder eher gemütlich unterwegs bist – die Strecken versprechen für jeden Radfahrertyp abwechslungsreiche Erlebnisse. Entfliehe dem Alltag, atme die frische Luft, spüre den Fahrtwind und bereite dich auf unvergessliche Augenblicke während deiner Fahrradtour durch den Westerwald vor.

Alle Streckenradwege im Westerwald entdecken

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Auf dem Wied-Radweg durch herrliche Flusstäler radeln

Mittel
7.5 h
98 km
237 hm
619 hm
Ich stehe am Bahnhof Rotenhain und beschließe, zunächst dem nahen Stöffel-Park einen Besuch abzustatten. In diesem Steinbruch-Erlebnispark wurde die weltweit erste Maus mit einem Alter von 25 Millionen Jahren gefunden. Anschließend geht es zurück und mein nächstes Ziel ist die Wied-Quelle in Linden. Ich folge den Markierungen zum Dreifelder Weiher, dem größten der Seen der Westerwälder Seenplatte, und genieße auf der Tour die wunderbare Naturlandschaft der Wiedaue. Bei Altenkirchen stoße ich auf den rund 100 Jahre alten Bismarckturm, der an jedem ersten Sonntag im Monat besichtigt werden kann. In Burglahr wartet anschließend der Alvenslebenstollen. Hier wurde bis 1930 Erz abgebaut, heute ist er für Besucher zugänglich. Auch das Handwerksmuseum in Waldbreitbach, neben einer Ölmühle, weckt meine Neugier. Ich kann es samstags wie sonntags besichtigen und lege in den urigen Räumen eine Kaffeepause ein. Der weitere Weg führt mich direkt nach Neuwied, wo die Wied in den Rhein mündet.

Ruhr-Sieg-Radweg

Leicht
1.5 h
23 km
407 hm
167 hm
Der südliche Abschnitt von ca. 23 km in Rheinland-Pfalz folgt als Bahntrassenradweg dem Tal des Asdorf-Baches von Kirchen an der Sieg bis Freudenberg, dessen historischer Stadtkern mit seinen Fachwerkhäusern überregional als „Alter Flecken“ bekannt ist. Ab hier wendet er sich nach Nordwesten ins „Wildenburger Land“ durch einen Eisenbahntunnel auf die Höhe der Wasserscheide zwischen der Bigge und der Sieg und verlässt kurz nach der Siedlung „Bahnhof Wildenburg“ Rheinland-Pfalz. Entlang der Bigge erreichen Sie dann die Wendener Hütte – eine der ältesten, noch hervorragend erhaltenen Holzkohleanlagen im deutschsprachigen Raum. Das nächste Etappenziel ist die Kreisstadt Olpe mit der größten und schönsten Talsperre Westfalens: dem Biggesee. Als architektonisches Wahrzeichen der Stadt gilt der Hexenturm, der bis ins 19. Jahrhundert hinein als Gefängnis genutzt wurde. Auf der Fahrt entlang dem Biggesee erreichen Sie Attendorn. Hier wartet der Stadtkern mit einem einzigartigen Ensemble gotischer Baukunst auf: Direkt neben der prächtigen Pfarrkirche, die auch als Sauerländer Dom bezeichnet wird, steht das historische Rathaus, in dem heute das Sauerlandmuseum untergebracht ist. Eine weitere Attraktion vor Ort ist die große Tropfsteinhöhle. Die letzte Teiletappe führt entlang der Bigge über Eslohe bis zum Zielort Meschede.

Anspruchsvoll und kurzweilig: unterwegs auf dem Rundradweg WW1

Schwer
16.9 h
213 km
2418 hm
2418 hm
Mit Hachenburg suchen wir uns eines der schönsten Städtchen des Westerwaldes als Startpunkt aus und verweilen kurz auf dem Alten Markt mit seiner verträumten Fachwerkkulisse, bevor wir uns auf den Weg Richtung Süden machen. Schon bald erwartet und bei Maroth mit seinem Waldsee eine von vielen Bademöglichkeiten, die uns entlang des WW1 begegnen werden. Über Selters geht es durch eine Feldern und Wäldern geprägte Landschaft weiter nach Sessenbach, wo ein Besuch des Planetariums unbedingt zu empfehlen ist. In Höhr-Grenzhausen wartet mit dem größten Keramikmuseum Europas bereits das nächste Highlight auf uns, ehe wir bei unserer Fahrt durch das nahezu paradisische Gebiet des Naturparks Nassau den Weserwald in seiner ganzen Schönheit genießen. Unsere Fahrt hoch zur Fuckskaute wird nochmal ganz schön sportlich. Dafür werden wir mit einem grandiosen Ausblick von der höchsten Erhebung des Westerwaldes aus belohnt. Kurz vor Hachenburg erholen wir uns und legen die letzten Kilometer zurück.

Nister-Radweg: eine reizvolle Tour von der Quelle bis zur Mündung

Mittel
5.2 h
69 km
384 hm
785 hm
Ich starte mit dem Aufstieg auf die nahe Fuchskaute (657 Meter) und genieße die Aussicht. In dem hiesigen Gasthaus kann ich etwas essen und trinken. Anschließend beginne ich die Tour Richtung Bad Marienberg. Ich schaue mich im Kurpark um und entspanne auf dem Barfußweg und im Apotheker-Garten. Anschließend besuche ich den interessanten Basaltpark und unternehme einen Abstecher zum Hedwigsturm am Wildpark. Hier werde ich ebenfalls mit einem weiten Blick belohnt. Ich könnte auch den Klettergarten ausprobieren, doch ich fahre weiter, denn ich will den berühmten Stöffel-Park mit seinen vielen Angeboten besuchen. Weiter geht es durch Hachenburg, die „Perle des Westerwaldes“, wobei mich der Markt und die schönen Fachwerkhäuser bezaubern. Nach wenigen Kilometern erreiche ich das Kloster Marienstatt. Es folgt bei Heimborn-Ehrlich der Zusammenfluss der Kleinen Nister mit der Großen Nister. Schließlich komme ich in Wissen an und erkunde das Schloss und die sehenswerte Heisterkapelle.

Radtour Südlicher Westerwald: eine schöne Fahrt für Anspruchsvolle

Schwer
4.8 h
59 km
599 hm
545 hm
Die Region um Höhr-Grenzhausen und darüber hinaus wird Kannenbäckerland genannt, denn hier fand man einst die größten Tonvorkommen in Europa. Daraus wurde das bekannte grau-blaue Westerwald-Geschirr hergestellt. Ich nehme mir daher Zeit und besuche das Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen. Einige Kilometer weiter sehe ich Angler, die ihr Glück am Erlenhofsee am Ostende von Ransbach-Baumbach versuchen. Richtung Montabaur grüßt mich schon von Weitem das gelbe Schloss, das Wahrzeichen der Stadt. Es dient heute als Schulungsort und Hotel. Noch in Montabaur komme ich an dem Sauerbrunnen vorbei, dessen Wasser trinkbar ist. Es schmeckt ein wenig säuerlich, weil es reichlich Kohlensäure und Eisen enthält. In Wirzenborn wartet ein besonderes Highlight: das Motorradmuseum, das Schätze aus sieben Jahrzehnten präsentiert. Noch bevor ich Großholbach erreiche, stoße ich auf Bildches Eich, eine Kapelle, die ein altes Denkmal beherbergt. Der weitere Weg führt mich in südöstlicher Richtung durch schöne Kultur- und Naturlandschaften bis nach Limburg an der Lahn mit seinem Dom.

Auf der Westerwaldschleife in vier Etappen durch die Region

Schwer
17.5 h
224 km
2537 hm
2483 hm
Diese Westerwaldtour von Linz am Rhein nach Diez an der Lahn führt mich durch viele sehenswerte Orte und Landschaften. So durchquere ich das Raiffeisenland, benannt nach dem Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen. An ihn erinnern das historische Bürgermeisterhaus in Weyerbusch, das dortige Backhaus und das Raiffeisen-Denkmal. Etwas später stoße ich bei Heupelzen auf den Beulskopf mit dem Raiffeisenturm. Den anschließenden Besuch in der Wallfahrtskirche Marienthal lasse ich mir nicht nehmen. In Wissen an der Sieg warten Schloss Schönstein und die Heisterkapelle. Anschließend geht es am Wasserschloss Crottorf vorbei und durch das historische Wildenburger Land. Im Friedewalder Schloss kann ich einkehren, bevor ich weiter Richtung Bad Marienberg mit Marienquelle und bezaubernden Fachwerkbauten radle. Ich fahre nun zur Fuchskaute, der höchsten Erhebung im Westerwald, und an der Krombachtalsperre sowie etlichen Weihern vorbei zum idyllischen Wiesensee. Schließlich erspähe ich in Molsberg das Schloss am Weg, bevor ich über etliche kleinere Orte mein Ziel erreiche.

Westerwaldschleife: Wiesensee - Diez

Mittel
2.9 h
39 km
368 hm
670 hm
Am Wiesensee kann ich noch schnell ein Bad nehmen, bevor es weitergeht. Außerdem war ich bereits in der hier stationierten Tourist-Info und habe mich mit Material über das WällerLand eingedeckt. Darunter ist die Region der Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg zu verstehen. Dann geht es los und ich erreiche recht schnell Westerburg. Vom Schlossberg grüßt das Schloss samt seiner evangelischen Kirche, zudem gibt es ein Eisenbahn- und ein Trachtenmuseum. Der Erlebnisbahnhof Westerwald ist nicht nur für Eisenbahnfreunde interessant. Kleinere Orte säumen meinen Weg, der vor allem durch die Fluren führt. Ein kurzer Abstecher nach Herschbach bringt mich zu dem historischen Ortskern mit Pfarrkirche, Rathaus und Marktplatz. Später entdecke ich in Molsberg ein weiteres Schloss, im 18. Jahrhundert gebaut auf alten Burgfundamenten. Auch Diez an der Lahn, mein Zielort, hält Historisches bereit: Hier gibt es eine Stiftskirche und ein Museum im Grafenschloss. Mein letzter offizieller Haltepunkt der Westerwaldschleife ist die Alte Lahnbrücke.

Westerwaldschleife: Wissen - Daaden

Schwer
5.3 h
63 km
640 hm
511 hm
Der Luftkurort Wissen besitzt unter anderem zahlreiche Fachwerkhäuser. Hier stehen die Heisterkapelle (18. Jahrhundert), die Schlossmühle (19. Jahrhundert) und das mindestens 750 Jahre alte Schloss Schönstein. Mein Weg führt mich nordwärts durch eine wunderbare Landschaft. Ich radle zum nördlichsten Punkt des Westerwalds, dem historischen Wildenburger Land. Hier regierten bis ins 15. Jahrhundert die Herren von Wildenburg. Interessant ist auch der Botanische Weg, der mich teilweise auf meiner Route begleitet. Unterwegs kann ich mitten in der Natur in der Mühlenthaler Mühle einkehren. Dann erreiche ich das Wasserschloss Crottorf, das aus den Resten einer mittelalterlichen Wasserburg steht. In der Nähe von Hohenhain sehe ich mir einen Eisenverhüttungsplatz aus dem 7./8. Jahrhundert an. In Freudenberg erwarten mich die zahlreichen Fachwerkhäuser der Innenstadt Alter Flecken. Auch ein Technikmuseum gibt es hier. Etwas weiter, in Niederfischbach, locken Eisenbahnmuseum und Bürgerpark. Die weitere Landschaft und Orte wie Biersdorf und Daaden zeigen überall Zeichen des früheren Bergbaus.

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