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Westerwald

Wanderung

Kölner Weg Etappe 10

Streckenprofil

Schwierigkeit
Mittel
Länge / Distanz 12,7 km
Aufstieg 335 hm
Abstieg 147 hm
Dauer 3,5 h
Höchster Punkt 565 hm
Tiefster Punkt 287 hm

Hinweis

Im Tourenplaner informieren wir dich unter dem Reiter „Aktuelle Infos“ über temporäre Wegeverlegungen, Sperrungen und Umleitungen.

zum Tourenplaner

Beschreibung

Auf dieser Etappe wandern wir an früheren Gruben und Zechen vorbei und gelangen in den Hohen Westerwald. Am Großen Wolfstein stoßen wir auf eine sagenumwobene Felsengruppe und erreichen anschließend auf der Marienberger Höhe mit 567 Metern den höchsten Punkt des gesamten Kölner Weges. Später gelangen wir zum Wildpark Marienberg und zum Hedwigsturm mit einer herrlichen Aussicht. Kurz darauf werden entlang eines Steinlehrpfades die im Westerwald vorkommenden Gesteine erläutert, bevor wir den eindrucksvollen Basaltpark erreichen. Hier wird eingehend der ehemalige Basaltabbau geschildert. Unsere Etappe endet in Bad Marienberg. 

Streckenprofil: Trotz der stetigen Steigung bis zum höchsten Punkt des Kölner Weges handelt es sich um eine einfache, kurze Wanderung mit zahlreichen Aussichtspunkten. Für Radfahrer geeignet.

Am Wegesrand: ehemalige Grube Concordia, ehemalige Georgszeche, Kirchwald Hörhahn, Großer Wolfstein, Wildpark, Hedwigsturm, Steinlehrpfad, Basaltpark, Informationsgebäude

Anfahrt

A3 die Abfahrt Montabaur nehmen.

Weiter über die B255, B8 bis Freilingen und dann in Richtung Wölferlingen, Enspel, Unnau nach Korb.

Öffentliche Verkehrsmittel

Ausgangspunkt: RE9/S12 nach Au (Sieg) und weiter mit Privatbahn in Richtung Limburg bis Unnau-Korb;

Endpunkt: gute Busverbindungen mit RMV nach Montabaur ICE-Bahnhof, weiter mit ICE nach Westerburg, von dort mit Privatbahn nach Au (Sieg) und weiter mit RE9 oder S12

Parken

Ausgangspunkt: geringe Parkmöglichkeiten am Bahnhof Unnau-Korb;

Endpunkt: zahlreiche Parkplätze in Bad Marienberg

Wegbeschreibung

Wir beginnen diese Wanderung am Bahnhof Unnau-Korb und wenden uns nach links, bis wir am Ortseingang von Korb zum Wäschbach gelangen. Hier treffen wir wieder auf den Kölner Weg und wenden uns nach rechts. Das K führt uns bergan zur L293, die wir überqueren und weiter in Richtung Friedhof . Schon nach 100 Metern zweigt der Weg nach rechts ins Wäschbachtal ab und wir wandern für längere Zeit im Wald. Der Weg steigt oberhalb des Baches allmählich an. Unten im Tal sind etliche Fischteiche zu sehen und wir kommen an einem alleinstehenden Haus vorbei. Wenig später senkt sich der Weg in einem Rechtsbogen zum Wäschbach hinab, den wir über zwei Bohlen oder durch eine Furt überwinden.

Anschließend bleibt der Wald zurück. Wir nähern uns Stangenrod, einem Ort mit einigen sehenswerten Fachwerkhäusern. Wir aber wenden uns vor dem ersten Haus, einem auffallenden Backsteingebäude, nach links und steigen auf einem Grasweg bergan bis zur Unnauer Straße (2,2 Kilometer). Dort biegen wir nach rechts ein, gehen in Richtung Stangenrod und schwenken nach gut 50 Metern links in die Bergstraße ein, die in die Straße In der Kornbitze übergeht. An deren Ende halten wir uns links und verlassen Stangenrod.

Wir wandern nun auf einem Weg, der zunächst teilweise von Schlehdornsträuchern und Heckenrosen gesäumt wird. So geht es immer leicht ansteigend um den links liegenden Höhenzug des Ziest (488 Meter) bis zu einem Waldrand. Vor uns ragt ein hoher „Fichtendom“ empor, ein wunderschöner lichter Waldbestand. Nicht weit vom Kölner Weg entfernt und rechts des Weges befanden sich die ehemaligen Grubengebäude und eine Abraumhalde der Braunkohlengrube Concordia.

Unser Weg verläuft stetig ansteigend im Wald. Wir gelangen schließlich zu einer Kreuzung. Der Kölner Weg führt geradeaus weiter. Gleich hinter der Kreuzung, etwa 50 Meter rechts des Weges befanden sich früher die Georgszeche und ein Förderturm. Leider erinnnert nichts mehr an die ehemalige Erzgrube. Wir folgen weiterhin dem K geradeaus und gehen rechts entlang der Bölsberger Viehweide, um die sich eine schöne Geschichte rankt.

An einer Abzweigung schickt uns das K nach rechts und nach kurzer Wegstrecke gelangen wir zur Hörhahn-Hütte. Dort zweigt das K nach links ab.

Es geht kräftig weiter bergan. Kurz vor dem Scheitelpunkt des Weges wendet sich das K nach links. Nach 150 Metern gelangen wir zum Großen Wolfstein, eine bizarre Felsformation in 555 Metern Höhe (6,2 Kilometer).

Unterhalb des Großen Wolfsteins wurde bis nach dem 2. Weltkrieg ebenfalls Braunkohle gefördert. Vom Großen Wolfstein aus laufen wir auf schmalen Waldpfaden über die Marienberger Höhe. Hier haben wir in 567,5 Metern den höchsten Punkt des Kölner Weges erreicht. Kurz darauf gelangen wir an eine Gabelung, biegen nach links ab und laufen auf einen Wald zu. Bevor wir den Wald erreichen, treffen wir auf eine kleine Wacholderheide.

Der Weg verläuft nun erneut durch Wald und wir stoßen schließlich an einer Kreuzung auf die Neue Wilhelms-Hütte. Nach links benötigt man nur noch 1 Kilometer bis nach Bad Marienberg. Wer auch den Kleinen Wolfstein sehen möchte, muss sich hier nach rechts wenden. Der Kölner Weg senkt sich deutlich und führt uns geradeaus weiter zu einem Wildpark. Wer möchte, kann den Wildpark auf einem 2,5 Kilometer langen Rundweg umwandern. Auch eine Falknerei kann dabei besucht werden. Wir aber gehen auf dem Kölner Weg weiter, bis wir das Waldcafé-Restaurant erreichen.

Anschließend biegen wir nach links ab und kommen am Hedwigsturm vorbei. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf Bad Marienberg und weite Teile des Westerwaldes. In der Ferne grüßen der Feldberg im Taunus, die Montabaurer Höhe und das Siebengebirge. Unweit des Turmes führt nach links ein Weg zum Wildparkhotel. Das Hotel bietet ein Drehrestaurant, das eine schöne Aussicht auf Bad Marienberg erlaubt.

 Kurz vor dem Hotel schwenkt jedoch der Kölner Weg nach rechts ab, verläuft kurz durch ein Wiesengelände, quert eine Straße und passiert einen Parkplatz. Unmittelbar danach beginnt ein kurzer Rundwanderweg um den Basaltpark.

Wir gehen nun auf dem Kölner Weg weiter und gleichzeitig entlang eines geologischen Lehrpfades. In anschaulicher Weise werden die im Westerwald häufig vorkommenden Gesteine beschrieben. Unser Weg senkt sich dann dem Basaltsee zu, den wir links hinter Bäumen erahnen können. Schließlich wendet sich das K nach links und läuft unmittelbar auf den Basaltsee zu. Hier treffen wir erneut auf ein Teilstück des Rundwanderweges um den Basaltpark. Am jenseitigen Ufer des Sees steigt eine Steilwand beeindruckend empor.

Wir wandern entlang des Sees weiter, bis wir zu einer Diesel- und einer Rangierlokomotive gelangen. Auch ein Informationsgebäude in einem ausgemusterten Maschinenhaus kann hier aufgesucht werden. Wir verlassen den Basaltpark, indem wir an der roten Diesellokomotive zur Bismarckstraße hochgehen, dort dem K nach links auf die Straße folgen und sofort danach erneut nach links einbiegen. Anschließend queren wir einen Parkplatz und halten uns rechts. Wenig später gelangen wir zur Danziger Straße und queren bald darauf die Berliner Straße. Gehen wir hier nach links in die Berliner Straße, so führt diese auf die Goethestraße und zum Hotel Kristall. Der Kölner Weg verläuft jedoch auf der Danziger Straße weiter bis zur Rauscheidstraße, in die wir nach rechts einbiegen und an der wir das Landhaus Kogge passieren. Kurz darauf stoßen wir auf die Bismarckstraße, in die wir nach links einschwenken. Gehen wir nun geradeaus, befinden wir uns schnell im Zentrum von Bad Marienberg mit seinen vielen Geschäften und Einkehrmöglichkeiten (11,1 Kilometer).

Sicherheitshinweise

Solltest du bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für dich nicht begehbar sind, dann solltest du diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.

Besonders im Herbst ist darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art musst du rechnen, wenn du eine Wanderung unternimmst.

Obwohl der Weg durchgehend sehr gut markiert ist, solltest du aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte dabeihaben oder dir die kostenlose App "Rheinland-Pfalz erleben" herunterladen.

Ausrüstung

Trage festes Schuhwerk sowie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.

Nimm ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.

Bitte zieh dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen bieten.

Wanderstöcke sind von Vorteil!

Ziel

Bad-Marienberg

Start

Unnau-Korb. Ab Bhf. ca. 500 m zum Einstieg

Weitere Informationen & GPX-Download

Hinweis

Im Tourenplaner informieren wir dich unter dem Reiter „Aktuelle Infos“ über temporäre Wegeverlegungen, Sperrungen und Umleitungen.

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