Deutschland

Fernwanderweg

Druidensteig - Mit rund 85 km die längste Geo-Route Deutschlands

Streckenprofil

Schwierigkeit
Mittel
Länge / Distanz 82,3 km
Aufstieg 1,992 hm
Abstieg 1,873 hm
Dauer 25,0 h
Höchster Punkt 508 hm
Tiefster Punkt 190 hm

Hinweis

Im Tourenplaner informieren wir dich unter dem Reiter „Aktuelle Infos“ über temporäre Wegeverlegungen, Sperrungen und Umleitungen.

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Beschreibung

Der Druidensteig ist mit rund 85 Kilometern auf 6 Etappen die längste Georoute im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus.

Entlang des Wanderweges werden an mehr als 30 Stationen spannende Geschichten aus dem Bergbau und zur Geologie vorgestellt. Erleben Sie unterwegs 6 Flusstäler, 3 Geo-Infozentren, 3 herausragende Aussichtspunkte und als Wahrzeichen den Nationalen Geotop Druidenstein.

Gleich an mehreren Stellen bieten sich atemberaubende Aussichten über die einmalige Landschaft. Ein GeoBlick vom Ottoturm bei Kirchen gibt einen Überblick über die Relikte der Montanindustrie im Siegerland. Vom Barbaraturm zwischen Malberg und Steinebach/Sieg überschaut man hingegen fast den gesamten Westerwald mit seiner vielfältigen Montangeschichte.

Das Wandererlebnis durch eine einmalige Naturlandschaft steht im Vordergrund. Seit über 10 Jahren trägt der Steig das Prädikat "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" und ist als GeoRoute der erste zertifizierte geologische Themenwanderweg Deutschlands.

Kurzbeschreibung

Der Qualitätswanderweg Druidensteig gibt an über 30 Infopunkten Einblicke in die bergbauliche Geschichte der Region und wartet mit geologischen Besonderheiten auf.

Anfahrt

Anfahrt mit dem Auto

Die Anfahrt mit dem Auto erfolgt über die Bundesstraße B 62 bis nach Freusburg (zwischen Kirchen und Siegen gelegen). Hier verlässt man die Bundesstraße und folgt der Ausschilderung in Richtung Jugendherberge Freusburg bis zum Kapellenweg in Alt-Freusburg.

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Anreise erfolgt bis zum Bahnhaltepunkt Freusburg-Siedlung. Die Haltestelle wird von der Westerwald-Sieg-Bahn (RB90) und der Rothaar-Bahn (RB93) bedient, worüber auch die Bahnhöfe in Kirchen, Betzdorf und Siegen angebunden sind.

Fahrplanauskunft unter www.dreilaenderbahn.de

Ein etwa 2 Kilometer langer markierter Zuweg (gelbes Druidensteig-Zeichen) verbindet den Bahnhaltepunkt Freusburg-Siedlung mit dem Etappenstart in der Ortsmitte Freusburg, Kapellenweg. Die entsprechende Zuwegung können Sie unter https://www.druiden-steig.de/cms/index.php/downloads/gpx-tracks downloaden.

Parken

Bitte nutzen Sie die öffentlichen Parkplätze am Ende des Kapellenweges gegenüber des Friedhofes / Ev. Kapelle.

Navi-Eingabe: Kapellenweg 10, 57548 Kirchen (Sieg)

Wegbeschreibung

Etappe 1: Von Freusburg nach Herdorf (16,8 km)

Zu Beginn der ersten Etappe zeigt sich der Westerwald als echtes Mittelgebirge. Das tief eingeschnittene Siegtal hält so manchen fast alpinen Anstieg bereit. Vorbei am Ottoturm und am Druidenstein geht es über den Wasserberg nach Herdorf ins Hellertal.

Highlights:

Freusburg, Otto-Pfeiffer-Museum, Grube Wilhelmine, Freusburger Mühle, GeoBlick Ottoturm, Historischer Kreuzweg, Nationaler Geotop Druidenstein, GeoInformationszentrum Bergbaumuseum Herdorf-Sassenroth

Etappe 2: Von Herdorf nach Daaden (13.1 km)

Die zweite Etappe verläuft zwischen den Bergbaustädten Herdorf und Daaden. Zahlreiche historische Bergwerksstandorte und riesige Basaltabbaugebiete zeugen von der Industriegeschichte der Region. Heute genießt man hier die Ruhe der Natur, die alles zurückeroberte.

Highlights:

GeoInformationszentrum Bergbaumuseum Herdorf-Sassenroth, Hüttenstadt Herdorf, Grube San Fernando, Relikte der Friedrichshütte, Grube Wolf, Blaue Halde der Grube Alte Mahlscheid, Basaltabbaugebiet Mahlscheid, Bremsbahn des Basaltsteinbruchs Hohenseelbachskopf, Der Hohenseelbachskopf, Die Hüllbuche, Bergbaustadt Daaden

Etappe 3: Von Daaden bis zum Elkenrother Weiher (13,2 km)

Die Barockkirche in der Bergbaustadt Daaden, das Schloss Friedewald und das Neunkhausen-Weitefelder- Plateau prägen die dritte Etappe der GeoRoute. Gleich mehrere Natur- und Vogelschutzgebiete unterstreichen die Naturlandschaft des Westerwaldes.

Highlights:

GeoPunkt Heimatmuseum Daadener Land, Barockkirche Daaden, Basaltsteinbruch Schimmerich, Schloss Friedewald, Neunkhausen-Weitefelder-Plateau, Elkenrother Weiher

Etappe 4: Vom Elkenrother Weiher nach Betzdorf (14,4 km)

Vom Hochplateau bei Elkenroth führt der Druidensteig hinab in das Siegtal. Hexen, Kobolde und sogar ein Teufelsstein warten am Wegrand. Am Schluss der Etappe lädt die Eisenbahnstadt Betzdorf zu einem Aufenthalt ein.

Highlights:

Elkenrother Weiher, Hexeneiche, Grube Käusersteimel, Hümmerstein, Grube Wilhelmsglück, Hüttenschulzehaus, Neugrünebacher Hütte, Eisenbahnstadt Betzdorf

Etappe 5: Von Betzdorf nach Steinebach (9,1 km)

Die fünfte Etappe der GeoRoute führt aus dem Siegtal hinauf ins Gebhardshainer Land. Hohe Basaltkuppen mit weiten Ausblicken und tief eingeschnittene Bachtäler mit klappernden Mühlen sind die Höhepunkte auf dem Weg zur Grube Bindweide.

Highlights:

Eisenbahnstadt Betzdorf, Steinerother Kopf, Dickendorfer Mühle, Besucherbergwerk Grube Bindweide

Etappe 6: Von Steinebach nach Hachenburg (16,7 km)

Die sechste Etappe des Druidensteigs beginnt mit dem Schwerpunkt Erzbergbau. Durch typische Westerwälder Bachtäler führt die GeoRoute zur Dachschiefergrube Assberg und vorbei an der Abtei Marienstatt bis zur Stadt Hachenburg mit ihrem Barockschloss und dem Landschaftsmuseum.

Highlights:

GeoInformationszentrum Grube Bindweide, Förderturm Barbaraturm, Schiefergrube Assberg, Kloster Marienstatt, Kleine Holzbachschlucht, GeoInformationszentrum Landschaftsmuseum Hachenburg, Stadt Hachenburg

Sicherheitshinweise

  • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
  • Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.
  • Obwohl der Weg durchgehend sehr gut markiert ist, sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte dabei haben.

Ausrüstung

  • Tragen Sie festes Schuhwerk sowie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen geben.

Tipps

Fahren Sie mit der Grubenbahn in das Besucherbergwerk Grube Bindweide ein - Glück Auf!

Literatur

Eine KOMPASS-Wanderkarte Nord inkl. dem Druidensteig ist über den Westerwald-Shop unter https://www.westerwald-shop.info/epages/17784951.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/17784951/Products/129 erhältlich.

Ziel

Landschaftsmuseum Hachenburg, Leipziger Straße 1, 57627 Hachenburg

Start

Otto-Pfeiffer-Museum, Burgstraße 11, 57548 Kirchen-Freusburg

Weitere Informationen & GPX-Download

Hinweis

Im Tourenplaner informieren wir dich unter dem Reiter „Aktuelle Infos“ über temporäre Wegeverlegungen, Sperrungen und Umleitungen.

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