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Neuer Flyer zu 58 Stelen- Objekten in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen erschienen

Schon viele Jahre wird versucht Höhr-Grenzhausen die Keramik und Kunst im Stadtbild sichtbar zu machen. So entstand beispielweise die Galerie der Gefäße am Stadteingang von der Autobahn aus kommend. 2017 wurde dann die Idee von Stelen mit keramischen Objekten konkretisiert. Auf jeweils 2,25 Meter hohen Holzstelen sollten ansässigen Keramikwerkstätten die breite Palette ihrer Arbeiten zeigen. Hierzu fanden sich 28 Keramiker/innen und es wurde im Stadtteil Grenzhausen am Keramikmuseum Westerwald ein 2-km langer Rundweg entlang der Stelen erarbeitet. Eine Sichtverbindung besteht auf dem Weg fast immer zwischen mindestens zwei Stelen die zwar alle gleich hoch sind, jedoch unterschiedlich wirken. Die Arbeiten der Keramikwerkstätten sind abwechslungsreich, ein bestimmtes Thema wurde nicht vorgegeben. Kreativität war gefragt. In der Interpretation waren die Keramikerinnen und Keramiker ganz frei. Egal ob groß oder klein – es wurde nichts vorgegeben; nur auf den quadratischen Stamm musste es passen. So sind die (Kunst)-Werke extrem verschieden. Hoch und niedrig, von klassischen Kannen bis zu Extravagantem. Auf wen das Werk zurückgeht, lässt sich von einer Hinweisplakette ablesen. Auf dem heutigen Merkelbachhof wurde zudem noch eine historische Stele errichtet, die auf die dort früher angesiedelte gleichnamige Manufaktur hinweist. Das Projekt wurde 2020 im Stadtteil Höhr fortgeführt. Dort befinden sich aktuell weitere 23 Holzstelen. Hierbei wurden neben dem Werkstoff Ton auch Objekte aus Holz, Glas oder Stein in „Szene“ gesetzt. Im Gegensatz zum Stadtteil Grenzhausen gibt es in Höhr nicht den einen Rundweg. Vielmehr sind die Objekte im gesamten Stadtteil verteilt. Trotzdem wird mit zwei Tourenvorschlägen dem Besucher die Möglichkeit gegeben, alle Stelen bei einer Wanderung zu betrachten. Die erste Tour startet am Stadtpark und ist ca. 2,5 km lang. Der zweite Tourenvorschlag startet am Wanderparkplatz Flürchen und ist ca. 3 km lang. Hier findet man zwar aktuell „nur“ 5 Stelen aber man „wandert“ teilweise über einen Weg mit einer herrlichen Aussicht und kommt auch an zwei Keramikwerkstätten vorbei. Auch im Stadtteil Höhr wurden zwei historische Repliken von Werken ehemaliger Keramikwerkstätten platziert. Zum einen von der ehemaligen Keramikfabrik Marzi & Remy (heute steht dort ein Technologie- und Gründerzentrum für keramische Werkstoffe, das CeraTechCenter) und Dümler & Breiden. Dort befindet sich heute das Seniorenzentrum Bethesda. Beide Objekte wurden von der Modelwerkstatt Konscholke aus Höhr-Grenzhausen nachgebildet. In 2020 wurde auch von Hillscheider Keramikern die Idee aufgegriffen, das Stelenprojekt in Höhr-Grenzhausen auch in das Limesdorf zu tragen. So wurde zunächst am Anfang des Radweges in Richtung Hillscheid eine Stele errichtet. Damit war schon eine keramische Verbindung der beiden Orte geschaffen. Im letzten Jahr kamen dann fünf Objekte auf dem Schulhof der Alten Schule hinzu, die zum positiven Ortsbild der Gemeinde beitragen. Es ist beabsichtigt weitere Stelen im Ort zu platzieren. Nun ist ein Flyer erschienen, der alle 58 Objekte mit einer Kurzbeschreibung zeigt. Übersichtskarten zeigen, wo genau sich die Stelen befinden. Den Flyer gibt es kostenfrei in der Tourist-Information im Keramikmuseum Westerwald, in den Rathäusern in Höhr-Grenzhausen und Hillscheid sowie bei den Keramikwerkstätten.

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