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Schaffst du im September nichts in den Keller, schaust du im Winter auf leere Teller.


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Lesung mit Ulrich Thielmann auf dem Breitscheider Flugplatz am Freitag, 09. Sept., 18 Uhr

Woher der Mann den Stoff hernimmt, aus dem die Spannung ist, aus welchen ergiebig sprudelnden Quellen er seine Ideen und Anregungen schöpft, die sich schließlich zu packenden, dramatischen und spannenden Handlungssträngen verdichten, kann er selbst nicht so genau sagen. Ulrich Thielmann weiß aber, wovon er spricht, pardon, schreibt. Der aus Breitscheid stammende Autor, ein passionierter Segelflieger, hat unlängst seinen dritten Roman vorgelegt: „Mittsommerflug“. Und der spielt, der Titel lässt es erahnen, (wieder) im Piloten-Milieu.

Die Gemeinde Breitscheid lädt für Freitag, den 9. September, zu einer Lesung des Schriftstellers ein. Und die findet standesgemäß im großen Flugzeug-Hangar der Luftsportgruppe Breitscheid-Haiger (Auf der Hub 4, 35767 Breitscheid) statt. „Start frei“ heißt es um 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, aber für eine kleine Spende wäre die Jugendgruppe des Vereins dankbar.

Zusammengefasst geht es um das Schicksal zweier eng miteinander befreundeter Pilotinnen, die mit einem grundüberholten Oldtimer-Flugzeug auf dem Weg zur niederländischen Insel Texel ins IJsselmeer stürzen und dabei ums Leben kommen. Ein tragischer Unfall? „Mr waas es nit“! Den mit dem Fall betrauten Detektiven kommen jedenfalls Zweifel daran. Und sie sollen mit ihrem Argwohn Recht behalten. Mehr wird aber nicht verraten.

Fesselnde Story mit viel Lokal-Kolorit

Die Story ist mit viel verklausuliertem Lokalkolorit gewürzt, was aber nur dem auffällt, der, wie der Erzähler auch, im hessischen Teil des Westerwaldes, wo der Wind bekanntlich so immens kalt pfeift, zu Hause war bzw. geboren ist. Für andernorts beheimatete Rezipienten ist dieser Umstand aber von zu vernachlässigender Bedeutung. Für Kenner der Örtlichkeiten gibt es viele Hinweise, dass das Unheil eben nicht auf dem im Roman „Flugplatz Sonnenwald“ genannten Airfield seinen Anfang nimmt, sondern auf der „Hub“. Ja, und der Rabenscheider Eisenbahntunnel, in dem während des 2. Weltkriegs „heimlich“ Motorkomponenten für den deutschen Parade-Jäger Focke-Wulf 190 gefertigt wurden, kommt auch eine entscheidende Bedeutung zu. Und da wäre auch unweit des Tunneleingangs auf der Langenaubacher Seite der frühere Basaltsteinbruch „Schönbühl“ mit seiner ganz speziellen mystischen Aura. Auch da geht die Post ab.

Ulrich Thielmann wohnt heute in Ransbach-Baumbach, einem knapp 8.000 Einwohner zählenden Städtchen im Westerwaldkreis. Groß geworden ist er aber quasi auf dem Breitscheider Flugplatz. Einen Platz beim „Mitsommerflug“ kann man bei „Books on Demand“ für 12,99 Euronen buchen – Fensterplatz garantiert. Bei Nennung der  ISBN (978-3-75576-804-3 ) stellt jede Buchhandlung ein entsprechendes Mitflugticket aus. Unbedingt einsteigen! Das wird eine ereignisreiche und, ja, auch, hochdramatische himmlische Rundreise. Ready for Take-Off!

Flieger-Krimi mit viel Lokalkolorit. Der neue Roman von Ulrich Thielmann spielt zum Teil auf der Breitscheider „Hub“ und in  der Nachbarschaft. Doch die Location wird verklausuliert. Der Airport heißt in dem Buch  „Flugplatz Sonnenwald“.

Porträt:

Ulrich Thielmann hat in Breitscheid Fliegen gelernt – bei Reinhard Göst und August Mötzing. Der Luftsport ließ ihn sein ganzen Leben nicht mehr los. Alle drei seiner bisherigen Bücher spielen im Piloten-Milieu. 

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