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Erlebnis Bauernhof: „Wäller Schnecke“ auf dem Lindenhof in Nisterberg

Grundschüler aus Friedewald sammeln in Nisterberg viele Eindrücke über die Mutterkuhhaltung – Landrat Dr. Peter Enders: „Bauernhof ist ein idealer Lernort“

Die Wertschätzung für Lebensmittel aus heimischer Erzeugung zu fördern und Kindern ein realistisches Bild von der nachhaltigen Arbeit unserer Bauern zu geben: Das sind die Ziele der „Wäller Schnecke“. Im Rahmen dieses neuen Projekts der Regionalinitiative „Wir Westerwälder“ besuchen Kinder landwirtschaftliche Betriebe im näheren Umfeld ihrer Schule. Jetzt waren Dritt- und Viertklässler der Grundschule Friedewald auf dem Lindenhof in Nisterberg (Kreis Altenkirchen). Sie lernten, sammelten wertvolle Eindrücke - und hatten vor allem viel Spaß.

„Der Bauernhof ist ein idealer Ort, um mit allen Sinnen zu lernen und aktiv zu sein. Schülerinnen und Schüler erleben die Produktion unserer Lebensmittel und können Landwirtschaft, Natur und Umwelt so besser begreifen“, waren sich drei Westerwälder Landräte Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen), Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Achim Schwickert einig, dass die Aktion ihren Sinn vollauf erfüllt.

Auf dem Lindenhof hatten die von ihren Klassenlehrerinnen Alicia Fink (Klasse 3) und Angela Spillner (Klasse 4) begleiteten Kinder viel freien Raum, um den Hof zu erkunden und in Heu und Stroh zu toben. Mutig fütterten und streichelten sie auch die Rinder, die im Stall und auf der Weide standen. Hof-Chef Markus Kühn berichtete ihnen viel Spannendes aus seinem Arbeitsalltag und beantwortete die zahlreichen Fragen, die nur so aus den Kindern sprudelten.  Das rege Interesse der Mädchen und Jungen wiederum freute Landrat Dr. Peter Enders besonders. „Es ist wichtig für die Region, dass wir für die Produktion von Lebensmitteln vor unserer Haustür werben“, machte er deutlich.

Bei der „Wäller Schnecke“ hatte Landwirt Markus Kühn auch die Vorsitzende des Landfrauen-Bezirks Friedewald, Angelika Hees, an seiner Seite. Sie hatte selbstgemachten Zitronenmelissen-Sirup dabei, der den Kindern mit Wasser verdünnt sichtlich schmeckte. Auch die Vorsitzende des Altenkirchner Kreisverbandes der Landfrauen „Frischer Wind“, Gerlinde Eschemann, und Geschäftsführerin Monika Künkler beteiligten sich an dem außerschulischen Treffen. Ernährungsberaterin Melanie Henn spielte mit den Kindern zum Abschluss ein Aktions- und Lehrspiel rund um das heimische Gemüse, ehe dann mit allen Beteiligten der Grill angeworfen wurde. Landluft macht eben hungrig.

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