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Becht: 1 Million Euro für Daadetal-Radweg

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Landwirtschafts- und Verkehrsstaatssekretär Andy Becht hat Wolfgang Schneider, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, einen Förderbescheid in Höhe von einer Million Euro für den Aus- und Neubau des Daadetal-Radwegs überreicht. Das sei eine gute Investition in die Stärkung des Radverkehrs als Mobilitätsalternative im ländlichen Raum und habe ebenso positive Effekte für den Tourismus.

„Unser Radwegeförderung speziell für Radprojekte im ländlichen Raum ist ein absolutes Erfolgsprojekt. Es freut mich, dass die Kreise und Kommunen das Programm so gut nachfragen, schließlich stärken wir so den Radverkehr im ländlichen Raum. Das bedeutet mehr Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und ist gleichermaßen attraktiv für Touristen und Gäste, die gerne zur Radtour oder zum Radurlaub nach Rheinland-Pfalz kommen“, sagte Becht.
Die Radwegeförderung speziell für den ländlichen Raum ergänzt die bestehenden Programme zum kommunalen Radwegebau und trägt so zur Stärkung des Radverkehrs in den Regionen bei.

Mit den Fördergeldern will die Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf den Alltagsradverkehr in der Kommune steigern und eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr anbieten. In einem ersten Schritt soll deshalb der bestehende Daadetal-Radweg nach den aktuellen Standards der Radverkehrsplanung ausgebaut werden. Der Radweg verläuft von Schutzbach über Niederdreisbach und Daaden bis nach Emmerzhausen größtenteils entlang der Daade. Er erschließt das komplette Daadetal und ist Teil des Großräumigen Radwegenetzes Rheinland-Pfalz.

Ziel des Projektes ist es, eine attraktive Achse für den Alltagsradverkehr entlang der Daade zu schaffen. Damit soll eine Verbindung entstehen, die in weiteren Schritten als zentraler Anknüpfungspunkt und wichtige Achse in der Radverkehrsstrategie der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf dient.
„Rheinland-Pfalz ist geprägt von ländlichen Räumen. Sie bieten eine hohe Lebensqualität und sind attraktive Standorte für unsere mittelständischen Unternehmen. Unsere ländlichen Räume sollen sich weiterhin gut entwickeln, damit die Menschen auch in Zukunft gerne dort leben und arbeiten. Der Ausbau der Radwege und die Stärkung des Radverkehrs gehört unbedingt dazu“, betonte Staatssekretär Andy Becht.

Finanziert wird das Radwegeprojekt im Daadetal mit EU-Mitteln im Rahmen des EULLE-Programms. Mit den Fördermitteln soll eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Gemeinden im ländlichen Raum und die Verbindung attraktiver Kultur- und Naturräume erreicht werden.


Bis 1. Dezember 2021 können weitere Kreise und Kommunen Anträge im Rahmen des nun 3. Förderaufrufs stellen. Nähere Informationen und Unterlagen zum 3. Förderaufruf (Beschreibung der Fördermaßnahme, Bewerbungsformular) sind auf der Homepage unter www.eler-eulle.rlp.de (Rubrik „Für Antragsteller“ / „Förderaufrufe“) veröffentlicht.


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