Eines der schönsten Mittelgebirge Deutschlands

Der Westerwald gehört zu den bekanntesten Mittelgebirgen in Deutschland. Das liegt sicher auch daran, dass die Gegend schon zur Zeit der Kelten besiedelt wurde, über die Jahrhunderte immer wieder Anziehungspunkt für die verschiedenen Völker war und sich gerade in der letzten Zeit der Tourismus immer stärker entwickelt, ohne jedoch überhandzunehmen. Die Luft ist klar und ausgezeichnet, wovon zahlreiche Kurorte und Wellnesseinrichtungen profitieren. Außerdem wechseln sich grüne Täler und dichte Wälder mit diversen Wasserläufen und stehenden Gewässern ab. Sanfte und steilere Hügel und Berge lassen keine Langeweile aufkommen.

Was dieses besondere Gebirge in Deutschland ausmacht

Was ist ein Mittelgebirge?

Als Mittelgebirge ist ein Gebirge definiert, dessen Gipfel eine gewisse Höhe nicht überschreiten (Baumgrenze oder circa 1.500 bis 2.000 Meter) und deren höchste Erhebungen in der letzten Eiszeit keine Gletscherkontakte hatten.

 

Zudem muss ein solches Massiv eine gewisse Höhendifferenz zwischen dem höchsten Punkt und dem Gebirgsfuß aufweisen, um sich von einer reinen Hügellandschaft zu unterscheiden. Alle diese Anforderungen erfüllt der Westerwald.

 

Die zahlreichen Mittelgebirge Deutschlands beginnen mit dem Harz etwa ab der Mitte des Landes und reichen weit nach Süden, über das größte zusammenhängende Mittelgebirge (den Schwarzwald) bis sich hier die Hochgebirge der Alpen anschließen. Der Westerwald gehört zum Rheinischen Schiefergebirge im Westen Deutschlands und besitzt als höchste Erhebung die sogenannte Fuchskaute mit rund 657 Metern. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick in die Umgebung. Doch auch manch andere Höhen des Mittelgebirges erreichen und übertreffen die 600-Meter-Grenze.

 

Der Westerwald kommt auf keine Gipfel mit 1500 Metern Höhe, sondern besticht vorallem mit vielen kleineren Gipfeln mit geringen Höhen, sodass das Wandern und Klettern besonders attraktiv für Wanderer jeglicher Ausdauerlevels ist. Außerdem bietet der Westerwald, wie alle mittleren Gebirge in Deutschland, ein gesundes mildes Reizklima, das den Stoffwechsel anregt und für viele Erkrankungen als heilsam gilt.

7 Regionen auf der Karte

Das Gebiet lässt sich auf verschiedene Weise einteilen. So spricht man beispielsweise vom Hohen Westerwald, vom Oberwesterwald und vom Nieder- oder Unterwesterwald. Schon 1786 wurde der Hohe Westerwald als solcher benannt. Die drei Regionen unterscheiden sich nach dieser Einteilung vor allem in den Höhen. Eine weitere Unterteilung, die für Reisende besonders interessant ist, stellen die sieben Regionen des Westerwalds dar, die wir Ihnen auf diesen Seiten vorstellen. Die kleinsten Gebiete sind dabei der Südliche Westerwald sowie sich das im Nordwesten anschließende Kannenbäckerland.

Die Vielfalt der Region begeistert: In der Region Westerwald-Sieg begegnen Sie im Raiffeisenland noch heute vielerorts den Spuren des Sozialreformers Friedrich-Wilhelm Raiffeisen. Im Hessischen Westerwald können Sie die Burg Greifenstein und prachtvolle Fachwerkhäuser erleben. Die Kroppacher Schweiz überzeugt mit kleinen, idyllischen Pfaden und romantischen Aussichten sowie mit sieben idyllischen Seen der Westerwälder Seenplatte. Sie wollen einmal hoch hinaus? Dann sollten Sie zur Fuchskaute (657 m), der höchsten Erhebung des Westerwaldes wandern, die einen herrlichen Ausblick über den Hohen Westerwald bietet. Im Kannenbäckerland entstehen die weltbekannten grau-blauen, salzglasierten Tonkrüge. Das Gelbachtal im Südlichen Westerwald lädt zu Wanderungen ein und das gelbe Schloss überblickt die Stadt Montabaur. Der Naturpark Rhein-Westerwald lockt die Besucher in das herrliche Wiedtal.

 

Entdecken Sie die Naturräume im Westerwald

Hui!
Wäller?
Allemol!

Sieben Naturräume im Westerwald bieten eine ausgesprochene Vielfalt an Sport- und Freizeitmöglichkeiten für Ihren Urlaub in einer atemberaubenden Naturlandschaft.

Westerwald-Sieg
Kannenbäckerland
Südlicher Westerwald
Hachenburger Westerwald
Hoher Westerwald / Wäller Land
Hessischer Westerwald
Naturpark Rhein-Westerwald

Berge in Deutschland: Den Westerwald entdecken

Zahllose Möglichkeiten für Aktivurlauber

Am besten erkundet man das ausgedehnte Gebirge auf Schusters Rappen auf den vielen Wanderwegen, die das Gebiet erschließen. Besonders beliebt ist der 2008 ins Leben gerufene WesterwaldSteig, der als Qualitätsweg prämiert ist, über 235 Kilometer führt und zahllose Highlights bietet. Doch auch Radfahrer kommen auf ihre Kosten, ebenso auf einer der vielen kleineren Strecken Nordic Walker oder im Winter Skifahrer und Langläufer. Zahlreiche Flüsse durchfließen den Westerwald und sorgen für eine wunderbare Atmosphäre. Daneben gibt es etliche Seen und Weiher zu entdecken. 
 

Überhaupt bieten sich Sportaktivitäten aller Art an, ob Therme und Schwimmbad, Golf, Reiten, Rad oder Mountainbike fahren. Auch aus der Luft lässt sich die attraktive Region erkunden, beispielsweise beim Paragliding, Fallschirmspringen oder Segelfliegen. Nicht zuletzt bietet sich auf den Flüssen eine Kanutour an, bei der sich von hieraus die Schönheit der Natur erkunden lässt. 
 

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Der Westerwald ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss.

Genieß' deine Zeit im Westerwald

Wandern
Radfahren
Camping
Wellness
Ausflugsziele
Aussichtspunkte
Aktivitäten
Sehenswürdigkeiten

Gut zu wissen

Wo kann man schöne Tagesausflüge machen?

Was kann man mit Kindern im Westerwald machen? Der Westerwald hält auch für Familien mit Kindern tolle Attraktionen und Ausflüge bereit. Dazu gehören Ausflüge zur Westerwälder Seenplatte, dem Landschaftsmuseum Westerwald, die Holzbachschlucht, die Krombachtalsperre, der Stöffel-Park, der Vogelpark Herborn, der Wildpark in Bad Marienberg, die Tropfsteinhöhle Herbstlabyrinth, die Freizeitanlage Quendelberg, der Abenteuerspielplatz in Seinen/Dreifelden, der Kletterpark in Bad Marienberg, der Wild- und Freizeitpark Gackenbach, der Klettersteig am Hölderstein und das Besucherbergwerk Grube Bindweide.

Wegbeschaffenheit, Wegsperrungen und Umleitungen

Die Westerwald-Touristik ist immer wieder unterwegs und war zu einem bestimmten Zeitpunkt vor Ort. Alle Wege können sich immer verändern aufgrund von Wettereinflüssen, Veränderungen durch die örtlichen Organisationen wie Gemeinden, Kantone und zuständige Stellen, die die Wanderwege unterhalten. Wir können die aktuellen Verhältnisse vor Ort nicht prüfen und können keine Auskünfte darüber erteilen.

In den jeweiligen Wanderbeschrieben findest Du aber immer einen Link zur Wanderkarte. Der Link führt zur Wanderroute auf SchweizMobil. Dort sind aktuelle Wegsperrungen und Umleitungen markiert.

Du kannst auch folgende Stellen für eine möglichst aktuelle Information anfragen: Die Gemeinde, in der Deine Wanderung stattfinden soll, das örtliche oder regionale Tourismusbüro oder in der Unterkunft, Berghütte vor Ort.

Wie plane ich einen Tagesausflug?

So organisieren Sie einen Tagesausflug:

  1. Legen Sie einen Termin für Ihren Tagesausflug fest.
  2. Bestimmen Sie das Ziel Ihres Tagesausflugs. Wählen Sie einen Ort, Sehenswürdigkeit, Attraktion oder eine Wanderroute aus.
  3. Organisieren Sie ggf. die Anfahrt oder Unterkunft.
  4. Schauen Sie sich die Wettervorhersage für den Ausflugstag und Ihr-ziel an, um die nötige Ausrüstung zu planen.
  5. Packen Sie die nötige Ausrüstung für sich und ggf. Kinder und Ihre Familie zusammen und informieren Sie ggf. andere Teilnehmer darüber. Denken Sie daran, die wichtigste Ausstattung immer dabei zu haben: Ausweis, Bargeld/ EC-Karte/ Kreditkarte, Mobiltelefon und ggf. eine mobile Ladestation.

Wanderung mit Kinderwagen. Rollatoren, Rollstühlen

Die Westerwald-Touristik hat sich nicht auf diese Art der Wege spezialisiert. Wir können darüber keine Auskünfte erteilen. Vielleicht können Dir aber die folgenden Stellen Auskünfte geben: das örtliche oder regionale Tourismusbüro, Schweiz Tourismus oder auch die Gemeinde.

Tipp: Ob ein Weg mit einem Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl begangen werden kann, hängt von den folgenden Faktoren ab, wie beispielsweise der Höhenlage, dem Höhenprofil, der Wegunterlage. Mögliche Wege sind in der Regel «gelb markierte» Wanderwege. Es kann aber immer sein, dass auf dem Weg unüberwindbare Stellen wie zu viele Baumwurzeln, Bodenvertiefungen oder Treppenstufen etc. sind. Wege können sich auch verändern durch Wettereinflüsse oder Wegbebauungen. Damit musst Du rechnen und umkehren können.