Deutschland

Wanderung

Kurtscheid K5- Rundweg durch die Seifen

Streckenprofil

Schwierigkeit
Mittel
Länge / Distanz 4,7 km
Aufstieg 104 hm
Abstieg 104 hm
Dauer 1,4 h
Höchster Punkt 391 hm
Tiefster Punkt 286 hm

Hinweis

Im Tourenplaner informieren wir dich unter dem Reiter „Aktuelle Infos“ über temporäre Wegeverlegungen, Sperrungen und Umleitungen.

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Beschreibung

Vom Parkplatz an der Kirche gehen wir am Friedhof vorbei aus dem Ort, Richtung Wiedtal.
Der Weg führt uns ein Stück über eine Wiese entlang der L 257, bis zu der scharfen Linkskurve. Wir gehen nun über den Feldweg parallel des kleinen Wäldchens „Bills-Heck“ und folgen auf einem Teil der Strecke dem Verlauf des Hauptwanderweges Nr. 2 des Westerwaldvereins und dem Premium Wanderweg, Klosterweg.

Bevor der Weg stark nach unten führt, sehen wir in der Flurbezeichnung „Im Hagert“ schöne Wiesen, die vom Waldrand umsäumt sind. Die Wiesen liegen zum größten Teil bereits auf Niederbreitbacher Gemarkung, gehören aber überwiegend Kurtscheider Familien. Von hier aus hat man eine sehr schöne Aussicht auf Wied und Rheinhöhen, sowie einen Teil des Siebengebirges. An einem kleinen Hügel ist auf der Wiese der Standort des ehemaligen Hagerthofes auszumachen.

Wir folgen nun der Ausschilderung K5 in den Wald hinab. Nach ein paar Kurven kommen wir an eine Gabelung. Links biegt der Klosterweg in Richtung Neuerburg ab. Wir halten uns jedoch halb rechts und folgen den K5 Schildern. Nach wiederum ein paar Biegungen wird links die Sicht frei über ein Tal und wieder viele Anhöhen. Gegenüber befindet sich auf dem Bergrücken der Ort Glockscheid. Der Weg führt weiter nach unten. Links blicken wir einen steilen Abhang hinunter, rechts in den Berghang. Die Strecke führt uns durch zwei Gemarkungen, einmal ist es die Kurtscheider, einmal die Niederbreitbacher. Eigentümer ist in diesem Bereich meist das Fürstentum Wied. Wir erreichen eine Stelle, die etwas breiter ist und sich zur Holzverladung eignet, hier finden wir auch ein Schattenplätzchen.

Dann führt uns der Weg wieder leicht bergan. Jetzt geht es nach rechts, halbrund um einen steilen Hang. Wenn wir an den Rand treten, sehen wir weit unten ein kleines Rinnsal. Es ist der Ohmbachseifen, der sich weiter unten mit dem Burgseifen vereinigt und in den Fockenbach mündet. Wir erreichen jetzt wieder eine breite, etwas sumpfige Stelle. Wenn wir die steilen Hänge nach rechts hochschauen, sehen wir über uns den Steinhahn, das Gelände des früheren Schützenstandes. Wir gehen dann über einen kleinen Wasserlauf (Ablauf von den Steinhahn-Hängen) und weiter entlang des felsigen Geländes bergab. Zuerst queren wir den Hähnenseifen, -der etwas weiter unten in den Ohmbachseifen fließt, nach einer weiteren Biegung sehen wir den Ohmbachseifen über den Weg laufen, kurz danach schreiten wir schon darüber. Nun macht der Weg einen starken Knick und verläuft scharf rechts ein ganzes Stück fast gerade bergan. Jetzt kommt in der Biegung nach links eine Stelle, wo man in Richtung Ohmbachseifen zumindest im Winter Häuser aus der Tannenstraße sehen kann. Nach kurzem Anstieg (Richtung Westen) führt uns die Wegstrecke vom Ohmbachseifen weg und verläuft nach ein paar Biegungen quer durch den Abhang weiter nach oben. Wir können von hier oben nun den unteren Wegverlauf einsehen, den wir gekommen sind.Die Strecke ist nun fast eben, bis der Weg wieder eine starke Biegung nach rechts macht.

In der Abbiegung sollten wir jetzt noch zur Linken einen schönen Aussichtspunkt, die „Schmitte Höhe“ besuchen! Der Blick von dort über das Fochenbachtal auf die gegenüberliegenden Höhen lohnt sich allemal.

Danach folgen wir dem K5 ein gutes Stück bergan. Wenn man sich hier ruhig verhält, kann man rechts oder links der Strecke mit ein bisschen Glück immer wieder Rotwild zu sehen bekommen. Der Weg verläuft weiter durch teilweise kräftige Tannen und wir gelangen rechts abbiegend auf die Zufahrt zum Schützenhaus.

Weiter wandern wir über den Wendehammer nach links auf den Waldweg, gelangen über die Waldstraße zur Hochstraße, gehen weiter über die Wiedhöhenstraße bis zum kleinen Wäldchen am Wasserturm.

Am Waldrand befinden sich schöne Baumelbänke und eine Relaxbank mit einer super fantastischen Aussicht auf die Wiedhöhen, die St, Kathariner Höhe, das Siebengebirge mit Blick auf die Landesgrenze von RLP. Wir schauen uns dazu unbedingt neben den Baumelbänken noch die Panoramatafel an. Hier erfahren wir, was es am Horizont alles zu sehen gibt. Wenn wir danach wieder zum Parkplatz wollen, passieren wir das Wäldchen entlang des Pfarrheimes und der Friedhofsanlage und schon sind wir da.

Die Wegstrecke betrug rund 4,7 km.

Kurzbeschreibung

Der Rundwanderweg (4,7 km) führt durch die Kurtscheider Gemarkung die unterhalb des Ortes liegt.Startpunkt ist der Parkplatz an der Kirche in Kurtscheid.

Auf dem höher gelegen Teil des Weges bietet sich eine tolle Aussicht auf Wied/Rheinhöhen, sowie auf einen Teil des Siebengebirges.

Nach moderatem Abstieg in Richtung des Fokenbachtals führt der Weg überwiegend durch den Laubwald. Durch die Seifen und den wundervollen Wald lässt sich, gerade auch an heißen Sommertagen, kühle und energiereiche Frischluft tanken.

Dieser Bereich steht auch unter besonderem Schutz der „Natura 2000 Felsentäler der Wied“

Anfahrt

aus Richtung Neuwied kommend die B256 (in Richtung A3) durch Rengsdorf bis Abfahrt L257 in Richtung Wiedtal, in Kurtscheid bis zur kath. Kirche. (auf der rechten Seite Ortsausgang)

Öffentliche Verkehrsmittel

von Neuwied Bahnhof mit der Buslinie 101(in Richtung Straßenhaus/Horhausen über Kurtscheid) bis Kurtscheid.

Ziel

Parkplatz an der kath. Kirche Kurtscheid

Start

Parkplatz an der kath. Kirche Kurtscheid

Weitere Informationen & GPX-Download

Hinweis

Im Tourenplaner informieren wir dich unter dem Reiter „Aktuelle Infos“ über temporäre Wegeverlegungen, Sperrungen und Umleitungen.

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