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Wald- und Wiesenwege. Ausgangspunkt des Rundwanderweges ist das Besucherbergwerk Grube
Bindweide im ehemaligen Bergwerksdorf Steinebach. Über alte Bergmannswege
wie z. B. den heutigen Waldlehrpfad, er ist ein Teilstück davon, geht es
durch den Wald Richtung Bindweide.Schon nach ca. 200m erkennt man links des Weges die Eisenerzschürfstelle des Grubenfeldes „Alfred“. Im Anschluss daran sieht man auf der rechten Seite das Grubenfeld „Steinweide“ mit einer 6m tiefen Pinge, wo um das Jahr 1800 mit einer Haspelanlage Eisenerz geschürft wurde. Weiter folgt man dem Weg seitlich der Bahnstrecke der Westerwaldbahn, vorbei am neuen Wildbienenstand in Richtung Steineberger Höh bis zum Hochbehälter
und von dort, an zwei weiteren Grubenfeldern „Bindweide 2“ und
„Herzwinkel“ entlang zum Naturschutzgebiet Rosenheimer Lay, wo über 150
Jahre Basalt abgebaut wurde.Der Weg verläuft an der Bahnlinie entlang zum Ortseingang Elkenroth, dann ins schluchtartige Elbbachtal nach Dickendorf. Dort Richtung Schwimmbad und durch den Wald zum alten Dickendorfer Backes. Von hier aus führt dann ein
etwas steiler Anstieg zur Glockenbuche und weiter bis zur Dickendorfer
Mühle.Nach der Mühlenbesichtigung und einer Pause geht es über oder am „Weißen Gaul“ vorbei zurück nach Steinebach.
Mehr als 100 Jahre wurde im Basaltsteinbruch Kotzenrotherlay die ehemals glutflüssige Lava als Basalt abgebaut. Um das Jahr 1925 waren hier ca. 260 Menschen beschäftigt, dies war damals der zweitgrößte Betrieb im Gebhardshainer Land. Der Basalt wurde schon vor mehr als 100 Jahren in den Niederlanden zum Küstenschutz eingesetzt. In den Eisenerzgruben wurde dieses Gestein für die Herstellung der Sturzrollen benötigt. Ende der 60er Jahre ging die Zeit des Basaltabbaus im Gebhardshainer Land ebenso zu Ende wie einige Jahre zuvor der Eisenerzabbau. Allen Anfeindungen zum Trotz, eroberte sich die Natur in den vergangenen Jahrzehnten ihren Platz zurück und es entstand ein einzigartiges Biotop. Heute wird diese Idylle auch als Rosenheimer Lay bezeichnet. |
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