
Wacholderheide
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An einem anderen Wochende, diesmal bin ich wieder
mit Anja unterwegs, starten wir in Bad Marienberg und
wandern auf dem E1 und Jubiläumswanderweg bis zum
Ketzerstein. Von dort geht es zur höchsten Erhebung
des Westerwaldes: die Fuchskaute (656 m). Der „Weg
der Sinne“ (Rotharsteig), der hier unseren Weg kreuzt,
reizt uns schon. „Den möchte ich aber in einem Stück
von Dillenburg nach Brilon genießen“, entscheidet sich
Anja und marschiert weiter auf dem Hauptwanderweg
Nr. 7 Richtung Rehe, zu dessen prächtigem Fachwerkrathaus,
der Krombachtalsperre und dem 586 m hohen
Knoten, wo wir wieder auf den Jubiläumswanderweg
treffen. Er bringt uns an der karg-schönen Wachholderheide
bei Westernohe vorbei bis Rennerod.
 Holzbachschlucht
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Den landschaftlichen
Höhepunkt der Tour erwandern wir uns anschließend:
die Holzbachschlucht zwischen Seck und Gemünden. Nur 1 km lang ist dieses
Durchbruchstal des Holzbaches,
doch der Rundweg hat es
in sich. Meist oben auf der
Schluchtkante wandernd schauen
wir hinab auf eine wilde Szenerie:
Eine Unmenge an Totholz
ist von den Hängen hinabgestürzt.
„Bäume-Mikado“, so beschreibt
Anja treffend diesen
„Spielplatz von Riesen“, der in
Wahrheit aus dem freien Wachsen-
und Vergehenlassen in einem
der frühesten Naturschutzgebiete
von Rheinland-Pfalz resultiert.
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