Sieben Stauweiher gaben der Westerwälder Seenplatte ihren Namen. Die Weiher sind untereinander mit Kanälen verbunden. Im Strandbad am Postweiher kann man baden, Paddel- und Tretboot fahren sowie surfen. Die Wied, der größte Fluss des Westerwaldes, durchfließt den Dreifelder Weiher. Der gesamte Bereich der Seenplatte genießt Landschaftsschutz. In Dreifelden steht die älteste Kirche des Westerwaldes und die gewaltige Friedenseiche. Der Westerwald-Steig nutzt den Wiedwanderweg. Bei Linden erreicht der Westerwald-Steig die Wiedquelle, bei der Tische und Bänke zur Rast einladen. Später geht es durch herrlichen Buchenwald über den Großen Weißenstein zum Gräbersberg. Dort hat man neben einer Einkehrmöglichkeit in der zünftigen Alpenroder Hütte einen weiten Rundumblick vom Aussichtsturm.
Eine Schatzkammer der besonderen Art zwischen Nistertal, Enspel und Stockum-Püschen ist der Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel. In den Ablagerungen eines Maarsees kann man 25 Millionen Jahre Erdgeschichte verfolgen. Ein einmaliges Industrieensemble dokumentiert die 100-jährige Geschichte des Basaltabbaus und zeigt die Verarbeitung des Gesteins. In der mehr als 100 Jahre alten Schmiede gibt es seit kurzem die „Historische Werkstatt“, die den Besucher auf eine Reise in die Industriegeschichte mitnimmt und Einblicke in die harte Arbeitswelt vergangener Zeiten gewährt.
Wanderparkplatz
Sehr geehrte Damen und Herren,
vergangenen Samstag hatte ich das große Vergnügen einen Teil der sechste Etappe von Freilingen zur Alpenroder Hütte auf dem Gräbersberg erwandern zu dürfen. Die elf Kilometer ließen sich bei ca. 20 cm Schnee hervorragend begehen. Dem Auge bot sich nach jeder Biegung ein neuer wunderbarer Anblick einer Winterlandschaft, wie es sie so wohl nur im Westerwald gibt. Besonders hervorheben möchte ich die, im Vergleich zu anderen Wanderwegen und -steigen, ausgezeichnete Beschilderung und Ausweisung des Weges. Kurzum ein Wandervergnügen auch für weniger geübte Läufer, da das Streckenprofil vergleichsweise eben ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Simon Meder