Von Kloster zu Kloster (20,2 km)

Der Marienwanderweg

Die reizvolle Streckenwanderung verbindet die Zisterzienserabtei Marienstatt im Nistertal, Nähe Hachenburg, mit dem Franziskaner-Kloster Marienthal bei Hamm. Zwischen beiden Klöstern pilgerten über Jahrhunderte die Wallfahrer zu den Orten der Marienverehrung. Der Wanderer
kann diese wunderschöne, fünfstündige Tageswanderung von ca. 20 km sowohl beim Kloster Marienstatt als auch beim Kloster Marienthal beginnen lassen.
In der Wegbeschreibung wurde das Kloster Marienthal als Ausgangspunkt gewählt.

 

Lage/Ausgangspunkt:

(Anfahrt mit Bahn und Bus schützt die Umwelt – Danke!)

 

  • Ausgangspunkt ist das Kloster Marienthal
  • ÖPNV: Mit der Regionalbahn Au/Sieg–Limburg zur Bedarfshaltestelle Marienthal. Rückfahrt: Vom Bahnhof Hattert (20 Min. Fußweg vom Kloster Marienstatt) nach Limburg oder Au/Sieg (Anschluss nach Köln).
  • Mit dem Auto: A3 bis Siegburg, auf die A560 bis Hennef, B 8 bis Altenkirchen und dann Beschilderung nach Marienthal folgen.
  • Für den Einstieg in Marienstatt A3, Abfahrt Dierdorf, B 413 bis Hachenburg dort auf die B 414 Richtung Altenkirchen, Abfahrt Kloster Marienstatt.

 

Karten/Literatur:

  • Ferienland Westerwald, Blatt 1 (West), 1:25.000, Landesvermessungsamt Rheinland Pfalz, ISBN 3-89637-253-X, 1, € 6,90 
  • Wandern im nördlichen Westerwald, Blatt 1, 1:25.000, ISBN 3-89637-250-5, 1, € 6,55

 

Karten sind bei den Tourist-Informationen erhältlich.

 

Tourplanung:

Normale Wanderausrüstung.

Touristische Auskunft

Tourist-Information Altenkirchen
Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen
Tel: 0 26 81/85 0
Fax: 0 26 81/71 22
Tourist-Information Hachenburg
Perlengasse 2
57627 Hachenburg
Tel: 0 26 62/95 83 39
Fax: 0 26 62/95 83 57
Tourist-Information Hamm (Sieg)
Scheidter Straße 11
57577 Hamm (Sieg)
Tel: 0 26 82/96 97 89
Fax: 0 26 82/67 42 0

Wegbeschreibung/ Sehens-/Wissenswertes:

Start am Kloster Marienthal. Hier kann der Wanderer zwischen zwei Einstiegsmöglichkeiten wählen: östlich der Klostermauer oder auf der
Westseite des Klosters aufwärts. Der Beschilderung „Marienwanderweg" folgen. Oberhalb des Klosters treffen die beiden Wege an einer Waldkreuzung wieder aufeinander. Anschließend die Verbindungsstraße zwischen Racksen und Hilgenroth überqueren. Von dort bergab durch den Wald ins Tal. Rechts am Ortskern von Nassen vorbei und die K 41 überqueren.

Auf Feld- und Wiesenwegen entlang geht’s nun bergauf zwischen den Orten Eichelhardt und Isert. Auf der Höhe die K 42 queren und direkt wieder in ein Waldstück. An dessem Ende nach rechts abbiegen und anschließend die erste Abzweigung links. Dem Weg links parallel zur Bundesstraße bis hinunter zur Kreuzung von B 256 und K 41 folgen. Hier die B 256 queren und dem Weg bis zum Waldrand folgen.

Durch den Wald geht es an dem Örtchen Idelberg vorbei zu dem verschlafenen Ort Alhausen, an dessen Fuße man die Nister überquert. An der Nister entlang führt der Weg flussaufwärts an Stein-Wingert vorbei, hinauf Richtung Aussichtspunkt „Spitze Ley“. Dann wieder hinab ins Nistertal geht es weiter zum Ortsteil Ehrlich. Nach Überquerung eines Steges führt der Weg durch Wiesen zur Nisterbrücke in Heimborn. Am Flussufer entlang gelangt man zum Zusammenfluss der Großen und der Kleinen Nister bei Heimborn.

Weiter an der Nister entlang streift man den Ort Heuzert und gelangt zur K 19, nahe der Lützelauer Mühle. Die Straße überquert, gelangt man durch ein Waldstück zu einem weiteren Aussichtspunkt, der „Hohen Ley“ und wird anschließend zur mittelalterlichen Dachschiefergrube Assberg
bei Limbach geführt. Vom Schaubergwerk geht es wieder ins Nistertal hinunter auf einen Uferweg. Immer an der Nister entlang verläuft der Marienwanderweg in großem Bogen zum Kloster Marienstatt.

1 Kommentar
#1 Peter Strack schrieb am 07.11.2010 12:09 Auf diesen Kommentar antworten...

Sehr geehrte Damen,

sehr geehrte Herren,

am Montag den 01.11.2010 wanderten meine Frau und ich , vom Pakplatz des Kloster Marienthal auf dem Westerwaldsteig bis zum Bahnhof Hattert. Von hier ging es um 17:30 mit der Bahn zurück zum Kloster Marienthal.An besagtem Bhf stiegen wir dann aus einem Hell erleuchteten Zug aus, und standen plötzlich vollkommen im Dunkeln so das wir - im warsten Sinne- unsere Hand nicht vor Augen sehen konnten, aber was noch schlimmer war, wir konnten nirgends einen Weg der zum Kloster

-wo unser PKW parkte - finden.

Was nun Tun in vollkommener Dunkeheit tun ? Ohne Licht einfach durch den Wald ? Viel zu gefährlich und wir wissen Ja auch nicht in welche Richtung. Meine Frau sagte dann, wir müssen den Notruf 110 wählen das uns jemand aus dem Dunkel herausholt.

Ich habe die sofort getan und ein freundlicher Polizist rief uns 20 Min. später an, das uns zwei Kollegen abholen würden, was auch kurze Zeit später geschah. Mit Hilfe der Ortskundigen Polizisten und zwei starken Taschenlampen, erreichten wir dann schnell unseren Pkw und konnten die Heimreise antreten.

Fazit, warum läst man ortsunkundige an einem unbeleuchteten Bhf mitten im Wald ohne Hinweis aussteigen???

In der heutigen Zeit müßte es möglich sein eine Notbeleuchtung anzubringen, oder die Haltestelle in der Dunklen Jahreszeit garnicht anzufahren.

Über eine Stellungnahme Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

 

mfg Peter Strack

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