Die reizvolle Streckenwanderung verbindet die Zisterzienserabtei Marienstatt im Nistertal, Nähe Hachenburg, mit dem Franziskaner-Kloster Marienthal bei Hamm. Zwischen beiden Klöstern pilgerten über Jahrhunderte die Wallfahrer zu den Orten der Marienverehrung. Der Wanderer
kann diese wunderschöne, fünfstündige Tageswanderung von ca. 20 km sowohl beim Kloster Marienstatt als auch beim Kloster Marienthal beginnen lassen.
In der Wegbeschreibung wurde das Kloster Marienthal als Ausgangspunkt gewählt.
(Anfahrt mit Bahn und Bus schützt die Umwelt – Danke!)
Karten sind bei den Tourist-Informationen erhältlich.
Normale Wanderausrüstung.
Start am Kloster Marienthal. Hier kann der Wanderer zwischen zwei Einstiegsmöglichkeiten wählen: östlich der Klostermauer oder auf der
Westseite des Klosters aufwärts. Der Beschilderung „Marienwanderweg" folgen. Oberhalb des Klosters treffen die beiden Wege an einer Waldkreuzung wieder aufeinander. Anschließend die Verbindungsstraße zwischen Racksen und Hilgenroth überqueren. Von dort bergab durch den Wald ins Tal. Rechts am Ortskern von Nassen vorbei und die K 41 überqueren.
Auf Feld- und Wiesenwegen entlang geht’s nun bergauf zwischen den Orten Eichelhardt und Isert. Auf der Höhe die K 42 queren und direkt wieder in ein Waldstück. An dessem Ende nach rechts abbiegen und anschließend die erste Abzweigung links. Dem Weg links parallel zur Bundesstraße bis hinunter zur Kreuzung von B 256 und K 41 folgen. Hier die B 256 queren und dem Weg bis zum Waldrand folgen.
Durch den Wald geht es an dem Örtchen Idelberg vorbei zu dem verschlafenen Ort Alhausen, an dessen Fuße man die Nister überquert. An der Nister entlang führt der Weg flussaufwärts an Stein-Wingert vorbei, hinauf Richtung Aussichtspunkt „Spitze Ley“. Dann wieder hinab ins Nistertal geht es weiter zum Ortsteil Ehrlich. Nach Überquerung eines Steges führt der Weg durch Wiesen zur Nisterbrücke in Heimborn. Am Flussufer entlang gelangt man zum Zusammenfluss der Großen und der Kleinen Nister bei Heimborn.
Weiter an der Nister entlang streift man den Ort Heuzert und gelangt zur K 19, nahe der Lützelauer Mühle. Die Straße überquert, gelangt man durch ein Waldstück zu einem weiteren Aussichtspunkt, der „Hohen Ley“ und wird anschließend zur mittelalterlichen Dachschiefergrube Assberg
bei Limbach geführt. Vom Schaubergwerk geht es wieder ins Nistertal hinunter auf einen Uferweg. Immer an der Nister entlang verläuft der Marienwanderweg in großem Bogen zum Kloster Marienstatt.