Greifenstein-Schleife - 36 km

Wandern mit Wind und Wasser

Von Herborn aus startend führt uns der Weg vorbei an den Ortschaften Merkenbach und Fleisbach nach Greifenstein hinauf. Dort können wir die landschaftsbeherrschende Höhenburg in spektakulärer Lage mit ihrer einmaligen Silhouette sehen. Die Burg Greifenstein ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Region. Hier lädt uns auch die Glockenwelt Burg Greifenstein mit fast 50 Glocken zu einem aufschlussreichen Gang durch eine tausendjährige deutsche Glockengeschichte ein. Freunde und Kenner sakraler Baukunst werden auf dem Greifenstein ebenfalls auf ihre Kosten kommen, denn auf dem Burggelände befindet sich eine der wenigen Doppelkirchen Deutschlands.

 

Von Greifenstein aus kommen wir vorbei an der Burgruine Lichtenstein zur landschaftlich wunderschön gelegenen Ulmbachtalsperre, die im Sommer zum Baden einlädt. Im weiteren Verlauf führt uns die „Greifenstein-Schleife“ nach Rodenroth hinauf. Hinter dem Ort überqueren wir den Rasenberg, von wo aus man bei gutem Wetter einen tollen Blick über den gesamten Taunus genießen kann.


Als nächste Etappe erreichen wir im Bergwald oberhalb Nenderoths eine landschaftliche Besonderheit, denn hier findet man den „Nenderother Wasserfall“. Ein großer Name für den kleinen Leyenbach, der sich hier über einige Felsen stürzt. Bei gutem Wasserstand - vornehmlich im Frühjahr und Herbst - bildet der Wasserfall aber eine malerische Kulisse.
Im Winter verwandelt sich der Nenderother Wasserfall bei längeren Frostperioden in eine natürliche Eisskulptur.

 

Dem Weg weiter folgend gelangen wir oberhalb von Arborn zum Landschaftsschutzgebiet Hahrehausen, wo wir das Adolf Weiss Denkmal finden. Der Heimatdichter Adolf Weiss war der Schöpfer des
Westerwaldgrußes „Hui!“ „Wäller?“ „Allemol!“. Die letzte Etappe der Greifenstein-Schleife führt uns an der Krombachtalsperre vorbei zurück auf den Westerwald-Steig bei Rehe. Von hier aus kann man
die Strecke als Rundwanderweg in Richtung Fuchskaute bis zum Ausgangspunkt Herborn fortsetzen.
Die Gesamtlänge der Rundwanderstrecke beträgt ca. 68 km.


Die Greifenstein-Schleife wurde am 30. Mai 2010 offiziell eröffnet.

Die Gäste hatten die Möglichkeit, mit kundigen Wanderführern Teilabschnitte der neuen Wäller Tour von Herborn bzw. Arborn zu erwandern und sich von der Attraktivität der Greifenstein-Schleife zu überzeugen. 

Als Belohnung erwarteten die Wanderer am Zielpunkt in Greifenstein Live-Musik, Bewirtung durch die Freiwillige Feuerwehr Greifenstein, Informationsmaterial rund um den Westerwald-Steig und die Greifenstein-Schleife sowie eine kostenlose Verköstigung von Spirituosen (u.a. die Westerwald-Steig-Produkte "Meilenstein" und "Wegweiser" der Birkenhof Brennerei aus Nistertal.

Die Markierung der Greifenstein-Schleife

Die Markierung

Die Greifenstein-Schleife ist nach der gleichen Systematik wie der Westerwald-Steig markiert.

Entlang der 38 km langen Strecke finden Sie die gut sichtbaren Markierungszeichen, bestehend aus einem grünen, geschwungenen „WT“ auf weißem Grund, an allen Abzweigungen und Kreuzungen, sowie ca. alle 200 m zur Beruhigung.

3 Kommentare
#3 Peter Reeh schrieb am 07.07.2011 10:47 Auf diesen Kommentar antworten...

Wir (meine Frau und ich) haben den diesjährigen Urlaub wandernd auf den verschiedenen Steigen (WW-Steig, Rothaarsteig und Lahn-Höhentour des Lahn-Dill-Berglandes - Extratour)verbracht. Das Highlight war tatsächlich die Strecke auf der "Wäller-Tour" oder auch Greifensteinschleife des Westerwaldsteiges vom Parkplatz der Ulmbachtalsperre bis zur Krombachtalsperre (17 km). An Aussichten kaum zu überbieten, herzlichen Dank für diese Wegführung!

#2 Reinhard Eckert schrieb am 04.10.2010 12:26 Auf diesen Kommentar antworten...

Hallo, ich vermisse das Markierungszeichen ? Könnten Sie das nachreichen ?

 

Gruß

Reinhard Eckert

#1 cordier schrieb am 24.06.2010 23:30 Auf diesen Kommentar antworten...

Bitte senden Sie mir die Route als *.gpx-Datei.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Cordier

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